Pfarrei St. Wolfgang Regensburg

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Chorraum

Hochaltar

Der Altar aus der Spätrenaissance reicht bis in 12 Meter Höhe empor, geschnitzt vom Münchner Hofbildhauer Hans Krumper, Weilheimer Schule. Der Blick geht auf die geschnitzte Kreuzigungsgruppe mit gemaltem Landschaftshintergrund.

Die Namen der sechs Heiligen:

  • Vitus und Georg
  • Hugo und Bartholomäus
  • Bruno und Johannes d. T.

Als Zeit der Renaissance gilt das 16. Jahrhundert. Der Altar stammt jedoch von 1605, als bereits die Epoche des Barock (1600 - 1700) anhob. Kurz danach entstand der Altar in Prüfening (1610) mit ähnlichem Aufbau.

hochaltar

 

Das Kreuz

Die drei bis unters Kreuz Getreuen (von links): Maria, die Mutter Jesu, Maria aus Magdala und Johannes, der Lieblingsjünger und Evangelist.

hochaltar-kreuz

 

Spiegel

Was bedeuten die Spiegel beim Altartisch? Wollte der zelebrierende Abt seine Mönche im Chorgestühl im Auge behalten?

Es handelt sich wohl um ein dekoratives Mittel, um die Tiefe der Nischen zu verstärken.

spiegel

 

Christuszyklus

Eine Besonderheit der Vituskirche stellt der Christuszyklus mit 12 Bildern aus dem Leben Christi über dem Chorgestühl dar. Hier die figurenreiche Kreuztragung (vom Maler Daniel Beich 1671). Schwerlich ist inmitten des Volksauflaufs der stürzende Jesus zu finden.

Das monumentale Ölbild war Stiftung des Kölner Erzbischofs, eines Bruders des bayerischen Kurfürsten Maximilian I.

Der Zykus entstand im Zuge der Neugestaltung des Kircheninnenraumes unter Prior Fäselius schon bald nach 1605. Von dieser Bilderfolge ist uns nichts mehr erhalten, da im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) die Bilder 1633 von den Schweden geraubt wurden. Der Zykus von heute ist mit Unterstützung von verschiedenen Wohltätern nach 1636 entstanden.

christuszyklus christuszyklus christuszyklus-2

 

Chorgestühl

Die Inschrift über dem Chorgestühl (1605) mahnt: Nicht die Stimme, sondern das Gebet soll für Gottes Ehre erklingen. Die Mönche pflegten übrigens auch das mitternächtliche Chorgebet.

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chorgestuehl

 

Heiliger St. Vitus

Die gotischen Rippen in der Sakristei haben die Form einer Sternwölbung, um 1500.

Die Erzählung weiß vom jugendlichen Vitus, den Kaiser Diokletian in einen heißen Kessel stecken ließ. Vitus stieg dennoch unversehrt aus dem siedenden Öl. Seine Reliquien werden im Prager Veitsdom verehrt. Nach Vitus, dem Patron der Geisteskranken, wurde der Veitstanz benannt. Sein Fest wird am 15. Juni begangen.

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Bild in der Sakristei

 

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Vituskirche

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Katholisches Pfarramt St. Wolfgang • Bischof-Wittmann-Straße 24 a • 93051 Regensburg • Telefon: (09 41) 9 70 88 • Fax: (09 41) 94 91 42