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Kartage - bitte sich jetzt anmelden

Für die Gottesdienste am Gründonnerstag um 20.00 Uhr, Karfreitag um 15.00 Uhr und zur Osternacht (Karsamstag) um 20.00 Uhr (=neu) müssen Sie sich bitte telefonisch ab sofort anmelden.

Es ist nach Aussprache und Diskussion im Pfarrgemeinderat nur eine Osternachtfeier vorgesehen. Wer dann in der hl. Osternachtfeier keinen Platz mehr findet, möge bitte die hl. Messen am Ostersonntag besuchen (8.30 Uhr, 10.00 Uhr, 11.00 Uhr und 19.00 Uhr und St. Theresia 10.00 Uhr).

Einzelheiten in der Osterrosette.

Misereor-Fastenaktion 2021

Misereor lädt mit der Fastenaktion zu einer Neuausrichtung unserer Lebensweise ein und stellt mit Bolivien heuer ein Land in den Mittelpunkt, von dessen indigenen Völkern wir lernen können: zum Beispiel, dass wir selbst – als Gemeinschaft – die Quelle unserer Kraft zur Veränderung sein können. Mit Ihrer Spende stärken Sie die Kraft dieser Gemeinschaft. Als Bewohnerinnen und Bewohner des „Gemeinsamen Hauses“ (Papst Franziskus, LS), als kirchliche Akteure, haben wir den Auftrag und die Fülle der Möglichkeiten, uns um dieses Haus zu kümmern und zu zeigen: Es geht! Anders!

Die Kirchenkollekte am 5. Fastensonntag ist für Misereor bestimmt.

Neues vom Kindergartenbau

Gegenwärtig werden die Abbrucharbeiten der beiden erdgeschossigen Gebäude bzw. Anbauten an das Hauptgebäude Schmauskeller sowie der Garagenzeile begonnen. Anschließend müssen die archäologischen Untersuchungen auf den so frei gewordenen Grundstücksflächen weitergeführt und abgeschlossen werden.

Der Beginn der eigentlichen Tiefbauarbeiten (Bohrpfahlgründungen) mit Spatenstich könnte dann Anfang Juni 2021 erfolgen. Es wird dann zunächst der große Bierkeller in 10 m Tiefe gefüllt, schließlich soll unser neuer Kindergarten auf festem und sicherem Grund stehen.

Auszug aus dem Hirtenwort unseres Hwgst. Herrn Bischofs als Trostwort zur gegenwärtigen Pandemie-Lage

Bereits zum zweiten Mal wende ich mich an Sie unter den Bedingungen der Corona-Pandemie! Fast ein ganzes Jahr schon liegt die Bedrohung durch das Virus wie ein Schatten über unserem Leben. Allein in unserem Land sind mittlerweile 70.000 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben. Weltweit sind es zweieinhalb Millionen. Europaweit wird heute ihrer gedacht und für sie gebetet.

Aber nicht nur die Gefahr der Ansteckung und die Unberechenbarkeit der Krankheit machen uns zu schaffen, sondern auch die Folgen der Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen. Ganze Wirtschafts-zweige liegen darnieder mit unabsehbaren Folgen für viele Betriebe und Existenzen. Alte und kranke Menschen leiden unter den Kon-taktbeschränkungen. Vor allem aber die Kinder und Jugendlichen sind betroffen: Die Begegnung mit Gleichaltrigen im Kindergarten, in der Schule, im Verein, in der Gruppenstunde, bei Sport und Spiel ist lebenswichtig – und kann doch seit fast einem Jahr kaum oder nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen stattfinden. Psychologen rechnen mit enormen negativen Folgen.

Als Kirche sind wir in unseren verschiedenen Lebensräumen wie Familien, Pfarreien, Verbänden, Vereinen, caritativen Einrichtungen, Schulen und dergleichen von der Pandemie nicht mehr und nicht weniger betroffen als alle anderen gesellschaftlichen Gruppen auch. Die vom Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit ermöglicht es uns freilich, gemeinsam und öffentlich Eucharistie und andere Gottesdienstformen zu feiern. Damit können wir das kirchliche Leben in seinem Zentrum aufrechterhalten und den Trost des Glaubens sowie die Gebetsgemeinschaft erfahren. Dafür sind wir sehr dankbar. Die staatlich angeordneten Einschränkungen wie etwa das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung oder den Verzicht auf gemeinsames Singen nehmen wir in Kauf.

Von Herzen danke ich Ihnen für die Geduld und die Disziplin. Auch staatliche Stellen haben uns mehrfach attestiert: Von den Gottesdiensten der großen Kirchen ging und geht keine Gefahr aus. Dazu haben viele von Ihnen besonders beigetragen: vor allem im Ordnungs- oder besser „Begrüßungs“-Dienst, beim Reinigen und Desinfizieren der Bänke usw. Danke für allen Einsatz! „Wir lassen nichts ausfallen, wir lassen uns etwas einfallen.“ Das war und das bleibt vorerst unser Motto. Danke für allen Mehraufwand, danke für alle Solidarität und Rücksichtnahme in diesen Zeiten, in denen wir besonders sensibel füreinander da sein müssen.

Dennoch: Die Pandemie ist für uns alle eine enorme Herausforderung. Menschlich, gesellschaftlich, aber auch geistlich-religiös.

Manchmal überkommt mich ein tiefer Ärger über diese so belastende und auf den ersten Blick so sinnlos erscheinende Pandemie, die uns nun schon ein ganzes Jahr „geraubt“ hat und deren Ende noch immer nicht absehbar ist. Mit den Worten von Psalm 13 klage ich: „Wie lange noch, Herr, vergisst Du mich ganz? […] Wie lange noch muss ich Schmerzen ertragen in meiner Seele, in meinem Herzen Kummer Tag für Tag?“ (V. 2f.).

Danke für die Mitfeier der beiden festlichen Pontifikalgottesdienste mit unserem Hwst. Herrn Bischof am Sonntag, 21. Februar 2021.

Zu einem solchen Jahrhundertjubiläum gehört ein langer Reigen von vielen Feierlichkeiten, Festen, Vorträgen, Ausstellungen und Konzerten. Auf so vieles müssen wir jetzt pandemiebedingt verzichten und auf später verschieben. Doch auf eines konnten wir nicht verzichten, eines lässt sich auch nicht verschieben, eines ist wesentlich für unser Jubiläum, das dürfen wir nicht streichen, denn das kommt zu allererst: Unser Lob und Dank an Gott, weil hier in St. Wolfgang Zigtausende von Gläubigen in diesen 100 Jahren ihre Heimat im Glauben gefunden haben und finden.

Mit diesem Dank an Gott haben wir dieses Festjahr nun feierlich eröffnet. Ob demnächst weitere Veranstaltungen möglich sein werden, man wird sehen. Großer Dank den vielen Ordnern, unserem PGR-Sprecher Andreas Jäger, Dank für den großartigen Kirchenschmuck, für die gelungene Kirchenmusik und Danke Ihnen allen für Ihr Mitbeten und Ihr Mitfeiern. Es war ein sehr feierlicher, würdiger Auftakt zu unserem Jahrhundertjubiläum.

Ihr Pfarrer Alois Möstl

Fastenzeich(n)en

Von Dienstag 9. bis einschließlich Samstag 13. März begibt sich der Maler und Zeichner Tom Kristen in der St. Wolfgangkirche in Klausur, um dort zu zeichnen. Täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr zeichnet der Künstler im Seitenschiff der Kirche an einem kleinen Holztisch sitzend und versucht eine zeichnerische Meditation, ein Experiment über das Entstehen, Vergehen, über Hoffnung und Zuversicht. Mit einfachsten Arbeitsmitteln werden in konzentrierter, kontemplativer Arbeit Pinselzeichnungen als verdichtete piktogrammartige Notationen in der Auseinandersetzung mit sich selbst, dem Gotteshaus und der gegenwärtigen Notwendigkeit zu Reduktion, Stille und Abgeschiedenheit entstehen.

Der Künstler im O-Ton: „Kreativität ist für mich manchmal auch ein Gebet, da der künstlerische Prozess im Kleinsten an den Schöpfungsmythos erinnert. Beginnend mit „Anfang“ und „Leer“ entsteht durch kreatives Handeln ein „Sehen“, aus erkunden wird gestalten und sinnstiften...daraus schöpfe ich schon immer einen Großteil meines Optimismus, Zuversicht, Hoffnung, Glück und vor allem auch ein Vertrauen in die Welt.“ Die Arbeiten werden am Samstag, 13.03. um 19.15 Uhr n St. Wolfgang vorgestellt und können dort bis zur Karwoche besichtigt werden.

Entfall des Kleinkindergottesdienstes

Die geplante Kindergartenmesse am Samstag, 13. März 2021 für unsere Kleinkinder um 17.00 Uhr darf leider nicht sein. Die Kinder halten ihren Fastengottesdienst unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen im Kindergarten.

Ab März keine Samstags-Messe in St. Theresia

Änderung in der Gottesdienst-Ordnung: Ab sofort entfällt die Samstag-Frühmese um 8.30 Uhr, erstmals am Samstag, 6. März.

Bischof Wittmann auf dem Weg zur Seligsprechung

Georg Michael Wittmann (1760-1833), Weihbischof und präkonisierter Bischof von Regensburg, darf nun offiziell als „ehrwürdiger Diener Gottes“ bezeichnet werden. Mit Verleihung des heroischen Tugendgrades durch Papst Franziskus bereits vor einem Jahr, hat der Seligsprechungsprozess eine wichtige Hürde genommen: Wittmann ist Namenspatron für gleich zwei Regensburger Einrichtungen: für die Bischof-Wittmann-Schule und für das Bischof-Wittmann-Haus in der Heiliggeistgasse.

Seine Schülerin Maria Theresia von Jesus Gerhardinger, die sich um eine bessere schulische Ausbildung von Mädchen kümmerte und später die Gemeinschaft „Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ gründete, hatte er stark unterstützt. Die Armen Schulschwestern leiteten unsere beiden Kindergärten 1923 bis 2012 (KG I) und 1953 bis 2005 (KG II). Ob dieser Verdienste wurde der frühere Hohlweg in Bischof-Wittmann-Straße umbenannt.

Jubiläumsmessen mit Hwst. H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Zu den Jubiläumsgottesdiensten 100 Jahre Pfarrei am 21. Februar wurden alle ehemaligen Seelsorger (Kapläne, Praktikanten und Diakone) eingeladen, ein Gebetsgedenken zu halten. Viele haben sich naturgemäß entschuldigen müssen, da sie daheim von ihren Sonntagsverpflichtungen nicht wegkommen, dazu kommt noch die Unsicherheit im Lockdown. Sie denken aber an uns.

Dennoch konnten sich frei machen für 9.00 Uhr: Prälat Helmut Huber, hier Pfarrer von 1972-1992. Dompropst Prälat Dr. Franz Frühmorgen, hier Kaplan 1985-1988. Regens Msgr. Martin Priller, hier Kaplan 1993-1996. Caritasdirektor Michael Weißmann, hier Diakon 2001-2009. Diözesanpräses KAB Rödl Stephan, Primiziant 2006. Diakon i.R. Fritz Reil, 1987-2019, dazu natürlich unsere eigenen Seelsorger.

Es haben sich angemeldet für 11.00 Uhr: Stadtpfarrer Steffen Brinkmann, Praktikant 2011/12, hier Primiziant 2013, und Kaplan Sebastian Scherr, Primiziant 2013, dazu unsere eigenen bekannten Seelsorger.

Das Fasten- und Abstinenzgebot

Es gibt heute viele Formen des Fastens und des Verzichts: Verzicht auf Alkohol, übermäßiges Essen und Konsumgüter. Das Abstinenzgebot mit dem „Freitagsopfer“ nach der Verantwortung des einzelnen Christen bzw. dem Verzicht auf Fleischspeisen am Aschermittwoch und Karfreitag gilt für alle ab dem vollendeten 14. Lebensjahr.

Das Fastengebot (einmalige Sättigung am Tage) am Aschermittwoch und Karfreitag gilt zwischen dem vollendeten 14. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres.

Fastenaktion „Fastenzeich(n)en“

Jedes Jahr zur Fastenzeit werden Bilder oder Kunstgegenstände in der Pfarrkirche ausgestellt. Die Fastenzeit soll uns ja auch zu einem neuen, tieferen Sehen anleiten. Diesmal ist diese Kunstaktion ganz auf Corona abgestellt. In diesen kontaktarmen Zeiten wird der Künstler darum persönlich anwesend sein, man kann ihm über die Schulter zusehen, wie eine Zeichnung entsteht.

Tom Kristen aus Landsberg wird vom 8. bis 13. März täglich in der Wolfgangskirche Tuschezeichnungen anfertigen zum Thema „Tod, Leben, Hoffnung und Zuversicht“. Sie geben Antwort auf die derzeitige Situation.

Sakramentenvorbereitung bei Pandemie - Homeschooling

Da die Sakramente der hl. Firmung am 20. März und der Erstkommunion im Mai und Juni bevorstehen, werden die Kinder nun jede Woche ein Mail von Gemeindereferentin Eva-Maria Frohmann und Kaplan Johannes Kindler erhalten. Beherzte Eltern hatten den Erstkommunikanten liebevoll verpackte Geschenktüten mit Kerzen zum Selberbasteln ausgefahren. Sie werden in der Kirche brennen, wenn der Bischof kommt.

Neubau Kindergarten

Noch im Februar sollen Rodungsarbeiten in den Außenflächen Kindergarten und Vorbereich Bischof-Wittmann-Straße erfolgen, dabei werden auch die kleineren Gebäude um den Schmauskeller abgerissen, sodann suchen nochmals die Archäologen nach Fundstellen aus der Römerzeit.

Beichtgelegenheiten nun im Pfarrheim

Da Beichtstühle den Abstandsregeln nicht genügen, die Fastenzeit uns jedoch zu Umkehr und Buße einlädt, bieten wir jeden Samstag von 17.30 bis 18.00 Uhr Beichtgelegenheit im Pfarrheim an, erstmals ab 27. Februar, bis sich die Lage normalisiert hat.

Gebet beim Pontifikalgottesdienst zu 100 Jahre St. Wolfgang

Guter Gott, in allem Werden und Vergehen bleibst du derselbe. In Dankbarkeit blicken wir auf 100 Jahre Pfarreigeschichte St. Wolfgang zurück und bitten dich:

Die erste Kerze entzünden wir für Bischof Antonius von Henle, der vor 100 Jahren diese Pfarrei gegründet hat, und für den jetzigen Bischof Rudolf, der uns mit großer Umsicht durch diese schwere Zeit der Pandemie führt. Guter Gott, begleite ihn in seinem Hirtenamt.

Die 2. Kerze entzünden wir für alle lebenden und verstorbenen Priester der Pfarrei, für die 4 Pfarrer von St. Wolfgang, für alle 56 Kapläne, Pfarrvikare und Diakone, für die 54 Primizianten und für die vielen Ruhestandsgeistlichen. Guter Gott, schenke ihnen den himmlischen Lohn für ihre Sorge um die Seelen.

Die 3. Kerze entzünden wir für alle Frauen und Männer, die in diesen Jahrzehnten ein Amt oder einen ehrenamtlichen Dienst in unserer Pfarrgemeinde innehatten oder noch ausüben als Vorstand, Vorsitzender, Gruppenleiter, Sprecher und als pfarrliche oder pastorale Mitarbeiterin und Mitarbeiter, und so am  Aufbau deines Reiches mitwirken. Guter Gott, lohne ihren Einsatz.

Die 4. Kerze soll leuchten für die vielen Kinder, die in St. Wolfgang das Sakrament der Taufe erhalten haben, auch für jene, die unsere Kindergärten besuchten und damit für immer mit dieser Pfarrei verbunden waren und sind. Guter Gott, begleite sie auf ihren Lebenswegen.

Die 5. Kerze brennt für alle Kinder, die in unserer Pfarrei das Sakrament der Erstkommunion und der hl. Firmung empfangen haben und in diesem März und im Sommer noch empfangen. Guter Gott, lass sie zu guten Christen heranwachsen.

Die 6. Kerze soll leuchten für die ungezählten Beter, die hier in diesen 100 Jahren ihre Zuflucht suchten, sie soll auch leuchten für alle Wohltäter der Pfarrei. Guter Gott, erhöre ihre Bitten.

Die 7. und letzte Kerze entzünden wir für alle Verstorbenen dieser 100 Jahre, besonders für die 267 gefallenen und vermissten Soldaten des 2. Weltkrieges und für all jene, die in den letzten Monaten an und mit Corona verstorben sind. Guter Gott, nimm sie auf in die Kirche des Himmels.

Denn du bist ein Gott, der uns Zukunft verheißt. Schenke uns einen Glauben, der feststeht, eine Hoffnung, die nicht wankt, und eine Liebe, die nicht erkaltet. Dir vertrauen wir die Zukunft dieser Pfarrgemeinde an, denn deine Treue währt in Ewigkeit. Amen.

Neuer Pfarrer für St. Wolfgang

Unser Bischof hat inzwischen den zukünftigen Pfarrer für unsere Pfarrei ernannt. Es ist ab 1. September 2021 Domkapitular Prälat Michael Fuchs. Er ist 56 Jahre und stammt aus Schwarzach bei Bogen. Nach seinen Kaplansstellen war er 4 Jahre Diözesan-Jugendpfarrer und dann 14 Jahre Pfarrer in Waldsassen. Die letzten 16 Jahre war er Generalvikar der Diözese. Inzwischen hat er mit unserem Pfarrer, dem PGR-Sprecher und dem Kirchenpfleger Kontakt aufgenommen. Dabei wurde deutlich, dass er sich schon sehr auf die Pfarrei freut, aber auf ihn noch bis in den Sommer hinein reichlich Arbeit im Bischöflichen Ordinariat wartet. Darum wird Domkapitular Fuchs erst im Sommer konkrete Gespräche mit Gremien in der Pfarrei aufnehmen können.
Wir wünschen dem neuen Pfarrer alles Gute und bis zu seinem Dienstantritt im weiten Feld der Pfarrseelsorge viel Vorfreude.

Feierlicher Auftakt zum 100. Geburtstag der Pfarrei mit dem Hwst. Herrn Bischof am 21. Februar 2021

In einer Sitzung des Pfarrgemeinderates im letzten Jahr, als das Festjahr geplant wurde, war man sich einig, die Festivitäten nicht auf einige wenige Tage zu konzentrieren, sondern auf das Jahr 2021 aufzuteilen. Doch die Pandemie ist inzwischen bis in den Sommer hinein so unberechenbar geworden, dass es nicht sinnvoll ist, Feste auf spätere, vielleicht bessere Zeiten vor sich herzuschieben, die Regeln dann aber noch strenger werden können, wie uns die Erfahrung bisher lehrte.
Wir nehmen also die Situation an, wie sie nun mal ist und stellen uns, das macht uns nur noch stärker. Zudem bieten die aktuellen Einschrän-kungen die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das Unentbehrliche an unserem Jahrhundertjubiläum sind nicht große und heitere Veranstaltungen, so wunderbar das natürlich wäre und wir unsere Pfarrgemeinschaft seit einem Jahr bitter vermissen und sehnlichst erwarten, das Eigentliche ist nach 100 fruchtbaren Jahren zuallererst der Dank an Gott. Mit diesem Dank beginnen wir nun das Festjahr am 21. Februar mit unserem Herrn Bischof, denn unendlich viel Segen ging über vier Generationen hinweg von hier aus!
Wir hoffen natürlich, dass im Lauf des Corona-Jahres auch wieder Geselliges möglich wird.

Ab 1. Februar telef. Anmeldung zu zwei Pontifikalämtern

Zum 100-jährigen Jubiläum der Pfarrei kommt der Hwst. H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und feiert in Form von zwei feierlichen Pontifikalmessen. Sie werden um 9.00 Uhr und um 11.00 Uhr stattfinden, dazu ist jeweils eine telefonische Anmeldung mit Sitzplatzreservierung nötig. Sie können sich ab Montag, den 1. Februar 2021 im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten (siehe Impressum) unter der Tel. Nr. 0941 / 97088 für einen Sitzplatz anmelden. Es gelten die aktuellen Hygieneregeln (mit FFP2-Maske) sowie die Reservierungsbedingungen, die wir schon von den Weihnachtsmessen kennen.

Erstkommunikanten und Firmlinge beim Bischof

Natürlich sind unsere Erstkommunionkinder der 3. und der 4. Klassen, ebenso die Firmlinge der 6. und 7. Klassen zusammen mit ihren Familien herzlich eingeladen, die Hundertjahrfreier mit unserem Herrn Bischof am 21. Februar mitzufeiern. Dieses Sakrament in einem besonderen Festjahr zu empfangen, das ist schon etwas Außergewöhnliches.
Es bietet sich dazu besonders die 11.00 Uhr-Festmesse an. Bitte sich gleich im Pfarrbüro anmelden, wie es alle anderen Gläubigen auch tun.

Blasius-Segen

Der Segen auf die Fürsprache des hl. Bischofs Blasius ist ein sogenanntes Sakramentale der katholischen Kirche. Der Blasiussegen wird nach den hl. Messen am Dienstagabend, 2. Februar, und am Blasiustag, dem 3. Februar, gespendet.
Blasius war Bischof von Sebaste in Kleinasien und erlitt 316 das Martyrium. Der Heilige zählt zu den vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, wie er einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb erteilt die Kirche den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten. In diesem Jahr erhält er eine noch tiefere Bedeutung, da sich das Corona-Virus zuerst im Hals und im Rachen festsetzen soll.
Die Spendung des Segens ist seit Jahrhunderten nachgewiesen. Corona-Änderung beim Blasiussegen: Die Segensworte werden wegen der Pandemie im Hinblick auf die staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen nur einmal über alle, allgemein und laut gesprochen. Der Priester spendet daraufhin den Einzelsegen ohne Begleitworte, mit Abstand zum Segensempfänger. Der Priester trägt dabei eine Mund-Nase-Bedeckung, eine solche FFP2 ist unbedingt auch vom Segensempfänger zu tragen.

Erlös der Sternsingeraktion

In der jetzigen Situation mussten wir leider auf einen Besuch der Sternsinger an der Haustür verzichten. Umso mehr danke ich Ihnen im Namen des Kindermissionswerkes dafür, dass Sie die Sternsinger-Aktion mit Ihrer Spende unterstützt haben. Die Sternsingeraktion wurde bis zum 02.02.2021 verlängert, weshalb wir an dieser Stelle leider noch keinen Gesamterlös nennen können.

Pfarrerwechsel in der Pfarrei St. Wolfgang

Liebe Pfarrmitglieder, die Regelung unserer Diözese schreibt vor, dass Pfarrer zum 70. Lebensjahr ihr Rücktrittsgesuch beim H. H. Bischof einreichen müssen, dem normalerweise stattgegeben wird. Auch ich hatte vor 3 Jahren diese Eingabe gemacht und dies Ihnen damals im Pfarrbrief  mitgeteilt. Es hieß dann aber, ich solle noch etwas bleiben, auch wegen meiner Aufgaben als Regionaldekan. Nun hat der Bischof meinen Rücktritt von der Pfarrei St. Wolfgang zum 1. September 2021 angenommen.
Für die Pfarrei ist dies eine Umstellung, aber auch mir fällt es nicht leicht, weil wir fast 30 Jahre lang immer Freud und Leid miteinander teilten. Doch dass dieser Tag einmal kommen wird, war abzusehen.
Ein Pfarrerwechsel unter Corona hat auch Vorteile: Im Herbst werden die Aktivitäten unserer 35 Gruppen und Verbände nach einem Jahr Lockdown hoffentlich wieder anlaufen. Diesen Neustart mit den vielen guten und erfahrenen Leuten der Pfarrei sollte gleich der neue Pfarrer begleiten. So kann er seine eigenen Schwerpunkte setzen oder Änderungen einbringen und muss nicht meine Vorstellungen übernehmen.
Zum anderen lautet das Motto unseres Jubiläumsjahres 2021: Unser Glaube hat Zukunft. Ein neuer Pfarrer ist Zeichen einer guten Zukunft. Auch das Großprojekt Kindergartenneubau deutet auf eine gute Zukunft der Pfarrei. Inzwischen sind alle Verträge diesbezüglich ausgehandelt, die Pläne stehen fest, Genehmigungen sind eingeholt, die Finanzierung ist gesichert, sodass im Sommer mit dem Bau begonnen werden kann und der neue Pfarrer damit nicht belastet sein wird.
Unser H. H. Bischof wird meinen Nachfolger benennen.
Ich wollte Ihnen das schreiben, nicht dass Sie es anderweitig hören. Bis dahin bleibt alles so, wie gewohnt.
An Sie alle sende ich liebe Grüße, Gott segne Sie alle!
Ihr Pfarrer Alois Möstl

Neue Gemeindereferentin Eva-Maria Frohmann

Seit 9. Januar ist sie uns zugeteilt. Frau Frohmann erhielt 2018 ihre Aussendung seitens der Diözese. Sie war zuletzt eingesetzt in der Pfarrei Eschenbach/Opf. Somit ist unser Seelsorgeteam personell bestens ausgestattet wie in keiner zweiten Pfarrei. Wie viel Gutes mit Schwung könnte jetzt täglich in unsere Gruppen und Treffen investiert werden! Nur schade, dass jegliches Engagement und aller Eifer wegen der immer strenger werdenden Corona-Regeln stark gebremst werden muss, es ist ja fast keine Aktion mehr möglich.
Wir wünschen der neuen Mitarbeiterin ein rasches Eingewöhnen, soweit es ihr die Abstände erlauben.

Pfarrheim weiterhin geschlossen

Unser Pfarrheim muss noch immer, da der Virus jetzt noch intensiver zuschlägt, für alle Treffen und Veranstaltungen jeglicher Art weiterhin geschlossen bleiben. Freilich wollen unsere 35 Jugend- und Erwachsenengruppen sich nach vielen Monaten Trennung (seit März 2020) endlich wiedersehen, aber dies ist gegenwärtig immer noch nicht möglich. Halten wir bitte durch. Es kann nur noch besser werden.

Sternsinger-Aktion

Die Corona-Regeln betrafen auch die Sternsinger-Aktion. Die kleinen Könige konnten in diesem Jahr nicht von Haus zu Haus laufen und Geld für die Ärmsten dieser Welt sammeln. Das Geld ist (und wäre) in diesem Jahr für Kinder in der Ukraine bestimmt, die ihre Eltern vermissen. Die Eltern dieser Kinder müssen zum Arbeiten ins Ausland gehen, da sie in der Ukraine keine Arbeit finden, sie sind oft monatelang von ihren Kindern getrennt. Sternsingersp

Unsere Ministranten im strengeren Lockdown

Wir waren und sind nachweislich in Regensburg jene Pfarrei, welche die Corona-Regeln durchgehend strikt einhält und die geltenden Anweisungen immer wieder überprüft, um einen Raum der Sicherheit zu vermitteln, so auch jetzt während des strengen Lockdowns, wo nur eine einzige Person aus einem anderen Haushalt getroffen werden darf. Somit gilt beim Ministrieren die 1-FreundRegel: also maximal 2 Minis, nur bei Geschwistern mehr. Uns ist bewusst, dass dies für unsere Minis unglaublich schmerzlich ist und dass viele sehr traurig sind, weil sie jetzt nicht ministrieren dürfen. Aber wir müssen diese Monate noch ganz durchstehen, die Gesundheit aller geht vor.

Dank an Oberministrant Severin Häusler

Da im Frühjahr 2021 die Abschlussprüfungen seiner Ausbildung anstehen und er in der Zeit danach im Ausland beruflich studieren will, muss sich Severin von seinem Amt als Oberministrant zurückziehen. Wir danken ihm ganz herzlich für sein Engagement als Oberministrant seit 2019, aber vor allem auch für das langjährige Wirken als Gruppenleiter und seit 2015 als Mitglied der Leiterrunde. Er wird aber mit den Ministranten und damit auch der Pfarrei weiterhin eng verbunden bleiben. Da wir zwei Oberministranten haben, wird Luca Neudert weiterhin unser Oberministrant sein.

Pfarrkirche wird Baustelle

Im rechten (nördlichen) Kreuzarm der Pfarrkirche ist die Fußbodenheizung defekt, Warmwasser läuft ständig aus und sickert in den Untergrund. Es werden darum ab Montag, 11. Januar alle Bänke im rechten Kreuzarm abmontiert, die Marmorbodenplatten entfernt und die schadhaften Rohre im Estrich ersetzt, damit die Pfarrkirche intakt ist, wenn der H. H. Bischof am 21. Februar kommt.

Es wird dann auch der nördliche Ausgang zum Pfarrgarten hin nicht offen sein können. Bitte sich Plätze gegenüber im linken Kreuzarm oder anderswo in der Kirche suchen. Danke für Ihr Verständnis. Es tut uns leid, aber dieser Eingriff ist zwingend und baldmöglichst notwendig, um weiteren Schaden abzuwenden. Die Reparaturarbeiten sind bis Mitte Februar angesetzt.

Rorate – Einladung zur Vorbereitung im Advent In St. Wolfgang

Sonntag um 8.30 Uhr. Mi. und Fr. um 7.00 Uhr. Di. und Do. um 19.00 Uhr. Sa. 8.00 Uhr.

St. Theresia: So. 10 Uhr.

Die Rorate-Messen prägen den Advent. Frühmorgens und am Abend werden diese Gottesdienste gefeiert, so wartet symbolisch die Gemeinde in der dunklen Kirche auf das Kommen des Lichts, auf Christus. RorateMessen waren ursprünglich Messen an Samstagen der Adventszeit als Votivmessen zu Ehren Marias, als Evangelium diente die Verkündigung des Herrn aus dem Lukasevangelium, in dem der Erzengel Gabriel Maria die Geburt Jesu ankündigt – daher stammt auch der alte Name "Engelamt".

Nikolausaktion der DPSG

Alljährlich um die Weihnachtszeit, mach ich mich immer startbereit und besuch die ganze Welt, wie’s mit den Menschen sich verhält“ – war die letzten Jahre unsere Devise und unsere Einleitung, zu den Nikolausbesuchen.

Aber auch bei uns läuft dieses Jahr alles etwas anders als geplant. Da wir als Pfadfinder auch eine Vorbildfunktion haben, können wir es in der derzeitigen Situation mit der Corona-Pandemie nicht verantworten, unsere ehrenamtlichen Helfer oder auch die Familien, die wir besuchen, zu gefährden.

Schade wäre es jedoch, wenn die Kinder nichts vom Nikolaus hören, weshalb wir uns eine kleine Ersatzaktion überlegt haben! Der Heilige Nikolaus kommt auf den Bildschirm! Bei Interesse besucht doch unsere Internetseite: www.nikolaus-regensburg.de

Die Pfadfinder*innen der DPSG

Basar im Kindergarten St. Wolfgang 2

Weihnachtsbasar zugunsten unseres Patenkindes Nayeli. Verkauf im Pavillon vor dem Eingang unseres Kigas in der Woche vom 23.11.- 27.11.2020. Täglich: 7:30 Uhr- 8:45 Uhr. Mo+ Die 13:00 Uhr- 14:00 Uhr. Mi +Do 14:00 Uhr - 15:00 Uhr.

Der Erlös fließt zu 100% in die Patenschaft unseres Patenkindes Nayeli aus Peru. Wir freuen uns auf ihr Kommen! Ihr Kiga.-Team St. Wolfgang 2

Jahrhundertkalender der Pfarrei St. Wolfgang Haben Sie schon das passende Weihnachtsgeschenk?

Zum Jahrhundertjubiläum 2021 druckte die renommierte Firma „fotobuch.de“ alle unsere Jubiläumskalender gratis. Sie hat 2002 das allererste Fotobuch weltweit erfunden und herausgegeben, das verrät schon ihre allereinfachste Web-Adresse, sie ist führend in diesem Bereich. Der Firmensitz ist in Neustadt an der Waldnaab, woher bekanntlich unser Pfarrer Alois Möstl stammt.

So werden Sie daheim immer wieder an unser Jubiläum erinnert, weil unsere angedachten Veranstaltungen kaum möglich sein werden. Der Verkauf des Kalenders kommt unseren beiden Kindergärten zur Anschaffung von pädagogischem Spielmaterial zugute.

Im Pfarrbüro sind somit ab sofort zu erwerben: Wandkalender 2021 DIN A3 (42 x 30 cm): 12 €, Tischkalender 2021 DIN A5 (22 x 10 cm): 9 €. Wünschen Sie eine Widmung des Herrn Pfarrers auf der ersten Seite, bitte beim Kauf gleich sagen.

Sind alle Kalender verkauft, können Sie diese zum Normalpreis direkt bei der Firma nachbestellen,

Kalender A3: https://www.fotobuch.de/show/4C4E0EF3DF27FE5C82741A1DD7607DE0

Tischkalender: https://www.fotobuch.de/show/B62362975F4045A38BE27A2FCEF22F4C

Außerdem wurden einige hundert Gutscheine im Wert von je 15 Euro gratis zum Austeilen gespendet, womit Sie - auch ohne Kalenderkauf - mit einem Code Ihren eigenen Kalender mit privaten und ganz persönlichen Bildern zusammenstellen und bei der Firma gratis bekommen. Auch das ist ein weiteres großzügiges Firmengeschenk wegen unserer 100 Jahre.

Reden tut gut, nur Mut!

Bei Einsamkeit, Ängsten und Depressionen suchen Menschen manchmal Erleichterung durch Alkohol oder ein Schlafmittel. Die Scham ist groß, sich jemanden anzuvertrauen.

Die Caritas Regensburg bietet mit ihrem Angebot „Lebensqualität im Alter“ Beratungsgespräche: Monika Gerhardinger, Tel. 0941 6308270

Aufruf des H. H. Bischofs, die Wolfgangsreliquien zurückzugeben

Ansprache unseres H. H. Bischofs bei der leihweisen Übergabe der Reliquien des heiligen Wolfgang am 31. Oktober 2020, 17.30 Uhr:

„Mit großer Bestürzung, ja mit Empörung, habe ich Anfang der Woche die Nachricht vernommen, dass nun schon zum zweiten Mal die Wolfgangs-Reliquien vom Hochgrab in Ihrer Pfarrkirche geraubt wurden. Ich wollte Ihnen und der ganzen Pfarrei meine Anteilnahme bekunden und meine Solidarität. Und ich freue mich, dass Sie das Angebot angenommen haben, Ihnen vorübergehend das Reliquiar aus der bischöflichen Hauskapelle zu überlassen – nicht ohne an dieser Stelle an den Täter zu appellieren, die geraubten Reliquien ehrfürchtig zu behandeln und umgehend zurückzugeben“.

Gratulation zum Bücherei-Jubiläum

Unsere Pfarrbüchereidamen Frau Feuerer und Frau Schricker dürfen ein besonderes Jubiläum feiern. Im Jahr 2020 wirkt Frau Brigitte Feuerer seit nunmehr 30 Jahren in der Pfarrbücherei mit und Frau Gudrun Schricker bringt es auf stolze 15 Jahre. Unser Pfarrer Möstl gratuliert ihnen dazu im Namen der ganzen Pfarrgemeinde.

Fragen an alteingesessene Kumpfmühler

Bekanntlich suchen Archäologen auf dem Gelände des neuen Kindergartens St.- Wolfgang I nach Römerfunden und haben sich teilweise bis auf 3 Meter Tiefe hinuntergegraben. Dass in 9 Meter Tiefe darunter ein Bierkeller liegt, der im Krieg als Luftschutzbunker diente, ist bekannt. Hier muss das Gelände für den späteren Neubau doppelt abgesichert werden.

Neu und besonders für die Archäologen unerklärlich ist, dass bei diesen Römergrabungen in 4 Meter Tiefe plötzlich ein weiterer kleiner Hohlraum aus kreuzweise verlegten, massiven Stahlträgern zutage trat. Offenbar war es eine Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg, die wir aber nicht einordnen können und zu der es keinerlei Unterlagen gibt.

Darum die Frage an die “echten“ Kumpfmühler oder deren Kinder: Wer weiß, wann und wozu diese kleine Bunkeranlage oberhalb des Bierkellers errichtet wurde? Wurde er geheim errichtet? Wozu diente der Keller? Oder war es ein Waffenlager? Für jeden Hinweis sind wir dankbar.

Worte unseres H. H. Bischofs zum kommenden Advent

Unser Bischof Rudolf erwartet von der Corona-Krise positive Auswirkungen auf Weihnachten. Womöglich werde die Pandemie "dazu beitragen, dass das Weihnachtsfest von manchen Dingen befreit sein wird, die nicht unbedingt mit der Feier der Geburt unseres Herrn Jesus Christus zu tun haben, sie sogar eher verdunkeln". "Vielleicht wird Corona das Weihnachtsfest sogar reinigen und seinen wahren Inhalt neu freilegen." Vor allem der Advent sei als Zeit der Stille, des Fastens und der Besinnung aus dem Blick geraten. Die Corona-Beschränkungen könnten dabei helfen, dies neu zu entdecken.

Der Advent darf nicht die Zeit vorweggenommener Weihnachtsfeiern sein. Christen sollen ihn als Zeit der Erwartung und der Bereitung des eigenen Herzens für die wieder neue Ankunft des Herrn im eigenen Leben begreifen. Die geistliche Tradition bietet dazu viele Hilfestellungen: zum Beispiel die Reue, das Lesen der Bibel und das Feiern von Hausgottesdiensten. "Eine schöne Idee, gerade auch für Kinder, ist die Kombination von Adventskalender und Aufbau einer Krippe", dabei kann man der Krippe jeden Tag eine neue Figur hinzufügen, bis am 24. Dezember das Jesulein ankommt.

Das "Weihnachtsgeschäft" im Advent ist sicher sinnvoll, weil es mit dem Brauch des Schenkens zu tun hat, dies führt ins Zentrum von Weihnachten. "Gott beschenkt uns mit sich selbst. Das erste Weihnachtsgeschenk der Geschichte ist der in Windeln gewickelte Gottessohn. Als Beschenkte dürfen wir weiterschenken, einander beschenken."

Wie die Kirche in diesem Jahr Advent und Weihnachten feiern werde, lässt sich nicht absehen. Eines aber steht fest: "Nichts lassen wir ausfallen. Stattdessen lassen wir uns etwas einfallen", so der Bischof.

Für unsere Pfarrei bedeutet das: Es hat sich im Oktober unser Pfarrgemeinderat getroffen, um Vorüberlegungen auch für den Hl. Abend anzustellen und Möglichkeiten für Christmetten auszuloten. Die Gottesdienstordnung wird dann Anfang Dezember im Pfarrgemeinderat für die Veröffentlichung in der Weihnachtsrosette festgelegt, wenn bis dahin der Erfolg des gegenwärtigen Teil-Lockdowns abzusehen ist. Es ist jetzt besser, „auf Sicht zu fahren“.

Pfarrpraktikant Ramon Rodriguez stellt sich vor

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Aktualisierung der COVID19 Hygieneregeln

Liebe Pfarrgemeinde, die Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie fordern uns allen Einiges ab. Auch beim Besuch der hl. Messen haben wir einige Einschränkungen hinzunehmen. Aber sind wir nicht alle froh, wieder gemeinsam Gottesdienst zu feiern und so unseren Glauben zu leben? Einige Regeln finden sich auch im normalen Alltag wieder und so sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, diese einfachen Regeln auch beim Besuch des Gottesdienstes einzuhalten.

Vergelt’s Gott an alle Gottesdienstbesucher, die sich in den vergangenen Wochen um die Einhaltung der Hygieneregeln bemüht haben. Lassen Sie uns das gemeinsam die nächsten Wochen so weiterleben. Helfen wir dabei den Mitmenschen, die sich beim Einhalten der Regeln noch unsicher sind. Um diese evtl. Unsicherheiten auszuräumen, möchten wir Ihnen die wichtigsten Regeln noch einmal näherbringen.

- Beim Betreten der Kirche setzen wir die Mund-Nasen-Bedeckung auf und desinfizieren uns die Hände.

- Wir setzen uns auf die grün markierten Bereiche (Einzelperson, Familien oder Personen aus einem Haushalt). Rot markierte Bereiche bleiben frei, um die geforderten Mindestabstände einhalten zu können. Wenn Sie die Kommunion empfangen wollen, suchen Sie sich gleich einen Randplatz an den vielen Gängen, damit Sie später nicht über andere hinwegsteigen müssen. Am Platz dürfen die Mund-Nasen-Bedeckungen abgenommen werden.

- Zum Empfang der hl. Kommunion beachten wir bitte die Einbahnregelung, folgen also den Markierungen auf dem Kirchenboden und setzen vor Verlassen des Sitzplatzes die Mund-Nasen-Bedeckung auf.

- Wir treten, nachdem die Ministranten kommuniziert haben, bankweise nach vorne und zwar in folgender Reihenfolge: Zuerst das Mittelschiff, dann die Seitenschiffe jeweils bankweise geordnet von vorne nach hinten (bitte vermeiden Sie ein voreiliges Vortreten aus den hinteren Bänken oder aus den Seitenschiffen).

- Direkt vor dem Empfang der hl. Kommunion nehmen wir die Mund-NasenBedeckung ab, strecken die Hände unter der Plexiglasscheibe durch, empfangen sogleich die Kommunion vor der Plexiglasscheibe stehend und setzen beim Wegtreten die Mund-Nasen-Bedeckung wieder auf.

- Auf den Wegen von und zum Platz beachten wir die Einbahnregelung und den Abstand von 1,5 m.

Zur Verdeutlichung sind diese Regeln auf den Aufstellern beim Betreten der Kirche visualisiert. Lassen Sie uns in dieser schwierigen Zeit weiterhin zusammenstehen, damit wir auch weiterhin gemeinsam Gottesdienst feiern können.

Oktober – Der Rosenkranzmonat

Der Monat Oktober steht ganz im Zeichen des Rosenkranzgebets. Mit den Perlen des Rosenkranzes und dem wiederkehrenden „Gegrüßet seist du, Maria“ versuchen die Christen sich an der Hand Marias zu den entscheidenden Bildern ihres Glaubens und ihrer Erlösung führen zu lassen.

Leider können die bei uns sonst besonders festlich gestalteten Oktober Rosenkranzgebete diesmal nicht in stattfinden, denn viele Beter aus unserer Rosenkranzgemeinschaft gehören zur Risikogruppe. Nehmen Sie sich also Zeit für ein Rosenkranzgebet zu Hause.

Erstkommunion in Kleingruppen

Erstkommunion in Kleingruppen - Engpass um 10.00 Uhr. An drei Sonntagen (4., 11. und 18. Oktober) feiern jeweils fünf Kinder ihre hl. Erstkommunion. Sie freuen sich schon sehr darauf.

Da doch mit einer größeren Anzahl von Verwandten zu rechnen sein wird, sind die Gottesdienstbesucher der 10 Uhr-Messe herzlich gebeten, wenn es bei ihnen nur irgendwie möglich ist, an diesen drei Sonntagen auf andere Messzeiten auszuweichen, denn unsere Kirche ist zwar groß, hat aber für solche Feierlichkeiten nur 62 ausgewiesene Platzeinheiten.

Dank an die Helfer der Holzaktion

Dank an die Teilnehmer der Holzaktion in Lindach. Dabei wurde Brennholz gehackt, verarbeitet und für den Winter eingelagert. Ein besonderes Danke unserem Lindach-Hausmeister Sebastian Dorfner.

Caritas – Herbstsammlung

Die Herbstsammlung der Caritas findet von Montag, 28. September 2020 bis Sonntag, 4. Oktober 2020 als Haussammlung im Gebiet unserer Pfarrgemeinde statt.

Das Leitwort heißt: „Nähe schaffen!“

Um Ansteckungen zu vermeiden, kann Ihre Gabe gerne auf unser Konto IBAN DE 71 75090300 000 1100572, Kennwort „CaritasSpende“ überwiesen werden. Die Kirchenkollekte für die Caritas ist am Sonntag, 4. Oktober 2020 bei allen Messen.

Schola im Gottesdienst

Nach den Ferien haben die Sängerinnen und Sänger unserer Chorensembles unter der Leitung von Herrn Engler begonnen die Gottesdienste mit Scholagesängen wieder etwas "gewohnter" zu gestalten. Dies soll ein Zwischenschritt auf unserem gemeinsamen Weg Richtung neue Normalität sein;

Maßgaben und Schutz vor Infektionen auf der einen Seite und der Wunsch nach Gesang in der Messe auf der anderen Seite. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen, sich bei Herrn Engler unter der bekannten Mailadresse zu melden.

Messintentionen

Ab Donnerstag, 15. Oktober 2020 können im Pfarrbüro Messintentionen für Januar bis Dezember 2021 eingetragen werden.

Dank an Frau Sieglinde Herrmann

 Frau Herrmann will ihren Dienst in der Pfarrei in jüngere Hände legen, auch wenn es Ihr besonders schwer fällt, sich aus Altersgründen zurückzuziehen. Stand sie doch über dreißig Jahre als „Mädchen für alles“ immer und jederzeit zur Verfügung, was in und um die Küche im Pfarrheim geschah, und das bereits im früheren Pfarrheim im Altenclub (Scalakino an der Augsburger Straße).

Die Seniorennachmittage, bei denen sie mitgeholfen hat, die tausende Kannen Kaffee kann keiner zählen. Frau Herrmann war aber nicht nur im Pfarrheim fleißige und tüchtige Mitarbeiterin, sie half auch im Bürgerheim bei den hl. Messen als Sakristanin aus und überall dort, wo Not am Mann, bessrer gesagt an der Frau war. Beim Helferabend müsste sie hoch geehrt werden, doch ob dieser unter Corona stattfinden wird? So wird sich wohl der Herr Pfarrer persönlich im Namen der Pfarrei bei ihr für alles bedanken und ihr noch viele gesunde Jahre bei uns wünschen.

Neues vom Kindergartenneubau

Seit Anfang September 2020 wird das Erdreich hinter dem Schmauskeller für archäologische Forschungen abgetragen, dort soll später der neue Kindergarten St. Wolfgang I entstehen. In einem Meter Tiefe stießen die Archäologen tatsächlich auf die dunkle Siedlungsschicht aus der Römerzeit, also vor 1900 Jahren. Erst in der kommenden Rosette werden wir dann Genaueres und erste Ergebnisse über die Römerfunde berichten können.

Wir begrüßen den neuen Pfarrpraktikanten Ramon Rodriguez und den Pfarrvikar Andreas Reber

Neuer Pastoralpraktikant im Jubiläumsjahr

Bei den Messen am 5./6. September 2020 wird sich unser neuer Praktikant Ramon Rodriguez aus Hirschau vorstellen. Er befindet sich nun nach seinem Theologiestudium und nach den fünf Jahren im Priesterseminar und einem Praktikumsjahr in Roding in der unmittelbaren Zeit vor seiner Priesterweihe, macht also bei uns in St. Wolfgang sein letztes Pastoralpraktikum. Er wird im Pfarrhaus wohnen.
Wir wollen ihn dabei gerne begleiten und in unseren Gremien und Treffen nicht nur aufnehmen, sondern auch Mut zusprechen, seinem Weg zum Priester weiterzugehen, gehört sich in unserer Zeit schon eine große Portion Entschlusskraft und Glaubensstärke dazu. Er ist 26 Jahre alt, sein Vorname Ramon ist die spanische Form von Raimund, sein Familienname Rodriguez kommt daher, weil sein Vater hier bei uns in der US-Armee diente. Seine Mutter ist Hirschauerin (bei Amberg), wo er auch geboren wurde und seitdem dort in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hirschau wohnt.
All dies und noch viel mehr von sich wird er uns dann auch persönlich sagen können. Er wird möglichst viele Bereiche der Seelsorge kennenlernen, auch Religionsstunden in unseren Schulen besuchen und Kontakte mit unseren Gruppen unterhalten, soweit das bei Corona möglich ist.
Wenn alles gut geht, was wir natürlich alle wünschen und worum wir beten, erhält er am Samstag, 5. Dezember 2020 die Diakonenweihe und am Samstag, 26. Juni 2021 im Dom die Priesterweihe.

So empfangen wir in wenigen Tagen - wie bereits angekündigt - nicht nur den neuen Pfarrvikar Andreas Reber, sondern dürfen im kommenden Jubiläumsjahr (100 Jahre Pfarrei St. Wolfgang) einen jungen Mann zum Weihealtar begleiten und hier sogar auch seine Nachprimiz feiern, was ein weiterer Glanzpunkt sein wird. Wir wollen ja nicht nur auf erfolgreiche 100 Jahre Pfarrei zurückschauen, sondern aufzeigen, dass unsere Pfarrei auch eine Zukunft hat. Wenn dann auch noch „endlich“ der Spatenstich bzw. Grundstein zum neuen Kindergarten St. Wolfgang I gelegt wird, wird dieser Blick in die Zukunft besonders deutlich.

Hier stellt sich der neue Pfarrpraktikant selbst vor:

Liebe Pfarrfamilie von St. Wolfgang! Nachdem ich im August in Roding mein erstes Praxisjahr abgeschlossen habe, freue ich mich nun sehr, bei Ihnen in St. Wolfgang noch einmal ganz neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln und Begegnungen erleben zu dürfen. Als Pfarrpraktikant darf ich ab September ein Jahr bei Ihnen sein und mich dann ab Dezember auch als Diakon in die Pfarrei einbringen. Gerade die ersten Erfahrungen sind die prägendsten Erfahrungen für den eigenen Weg, weshalb ich mich schon sehr freue, Ihre schöne Pfarrei kennenzulernen und durch Sie alle, durch die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, durch das gemeinsame Feiern der Liturgie und durch das Mitmachen und Mitgestalten des Pfarrlebens Erfahrungen sammeln zu dürfen, welche mich auf meinem Weg hin zum Priester und darüber hinaus begleiten werden.
Auf diese Zeit freue ich mich sehr, bin Ihnen allen im Gebet verbunden und freue mich auf viele persönliche Begegnungen.
Ihr Pfarrpraktikant Ramon Rodriguez

Der neue Pfarrvikar Andreas Reber hat inzwischen seine Wohnung in der Kumpfmühler Straße bezogen. Er wird am Sonntag, 6. September seine ersten Gottesdienste in der Wolfgangskirche halten. Wir wünschen ihm ein gutes und rasches Eingewöhnen.

Hohe Auszeichnung für unsere Pfarrbücherei

Unsere Pfarrbücherei hat vom St. Michaelsbund, der Dachorganisation aller Pfarrbüchereien, eine besondere Auszeichnung erhalten, das begehrte Bücherei-Siegel, weil sie bei einer Umfrage von 15 möglichen Punkten und Kriterien die meisten erreicht hat. Natürlich würden wir das gerne und gebührend groß in einem Festakt im Pfarrheim feiern, da es ja auch ein Dank an unser Büchereiteam wäre, aber diese Coronazeit lehrt uns in allen Bereichen die Stellvertretung und die Bescheidenheit.
Bereits die große Feier 70 Jahre Pfarrbücherei, die in diesem Jahr für Juli mit Beiträgen und einer Lesung geplant war, musste auf 2021 verschoben werden. Unsere Pfarrbücherei hat gegenwärtig 6.022 Medien (Bücher, Spiele und Tonträger) und hatte im letzten Jahr 2019 fast ebenso viele Entleihungen.
Herzlicher Glückwunsch an Helga Antesberger mit ihrem Büchereiteam.

Wallfahrt nach Frauenbründl am 20. September

Alljährlich pilgern beherzte Leute aus der Pfarrei den 15 km langen Fußweg zur Wallfahrtskirche Frauenbründl bei Bad Abbach. Die Dankwallfahrt geht zurück auf ein Versprechen von Kumpfmühlern am 30. Mai 1946, da die erst fertiggestellte Stadtpfarrkirche St. Wolfgang beim Luftangriff am 28. Dez. 1944 dennoch nicht ganz zerstört wurde, wenngleich die Beschädigungen (besonders der gesamte Dachstuhl der Vorhalle) unter großen Opfern (1946-1948) wieder beseitigt werden mussten. Auch auf die Fassade und auf das gesamte Seminar in St. Theresia fielen am gleichen Tag und nochmals am 16. April 1945 Bomben. Die Wallfahrt wurde wiederbelebt 1983.In diesem Jahr wird auf jeden Fall die hl. Messe der St. Wolfganger in Frauenbründl am Sonntag, 20. September um 11.00 Uhr gefeiert.
Eine Bewirtung wird dort diesmal nicht angeboten. Trotz Coronazeit wird es auch eine Prozession um 7.00 Uhr ab Pfarrkirche geben, wenn auch in bescheidener Form. Es haben sich Leute gemeldet, die auf jeden Fall mitgehen wollen, es ist auch Wolfgang Hesl mit dabei, der den Fußweg durch Wälder und Fluren gut und genau kennt.

Unsere ABC-Schützen und Grundschüler

Schulbeginn ist der Dienstag, 8. September. Da diesmal die Erstklässler nicht gemeinsam den Unterricht beginnen können, sondern abgestuft im Halbstundentakt in Kleingruppen ihren Klassenraum betreten dürfen, was sich auf den ganzen Vormittag verteilt, kann an einen gemeinsamen Anfangsgottesdienst nicht gedacht werden.
Mit den Schulleitungen sind wir übereingekommen, dass jedes Schulkind dafür einen persönlichen Segensgruß unseres Pfarrers Alois Möstl erhält, der am ersten Schultag in der Klasse überreicht wird. Auch die Anfangsgottesdienste der weiteren Schulklassen können nicht wie bisher gemeinsam stattfinden, da die Klassen nicht miteinander vermischt werden dürfen.

Schülermessen

Schülermessen können zur Zeit noch nicht angeboten werden, solange auch die Schulen kein Konzept für ihre Religionsstunden aufgestellt haben. Das wird sich alles erst einspielen müssen.

„Sonntag der Solidarität“ für die Corona-Opfer

Corona-Sonderkollekte am 5./6. September 2020 Angesichts der dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie soll eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie gestartet werden als „Sonntag der Solidarität“. Das Corona-Virus betrifft alle Menschen weltweit, besonders in Lateinamerika, Afrika und Asien mit Krankheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und einen Kampf ums Überleben. Es droht eine gesundheitliche, soziale und ökonomische Katastrophe.
Es soll den Ärmsten in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gebieten direkt geholfen werden.

Rückzahlung Eintrittskarten Bauerntheater

Leider musste dieses Jahr die Bauerntheater-Aufführung coronabedingt ausfallen. Es liegen noch immer einige Umschläge mit den Rückzahlungen für die bereits gekauften Karten im Pfarrbüro zur Abholung bereit.

Neues vom Frauenbund

250 duftende Kräuterbuschen fertigten die Frauen des Frauenbundes zu Mariä Himmelfahrt. Die Spenden in St. Wolfgang gingen in die allgemeine Kollekte und sind somit für unsere Pfarrgemeinde. Die Spendengelder aus St. Theresia und St. Vitus betrugen 160 Euro und gehen in den Fond des KDFB „Frauen helfen Frauen in Not“. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden.

Die Führung durch die Synagoge am 14.09.2020 um 14.30 Uhr kann nach momentanem Stand stattfinden. Anmeldungen bitte bei Reil: Tel. 0941/993429 oder Wetzel: Tel: 0176/579 22 99 2

Kinder wollen sich sozial engagieren

Felix und Moritz, zwei Kinder aus der Pfarrei St. Wolfgang, wollen sich inder Corona-Zeit sozial engagieren. Nachdem in der Nachbarschaft keine Einkaufshilfe benötigt wurde, entschlossen sie sich dazu, den Gemeindemitgliedern von St. Wolfgang eine kleine Freude zu bereiten und gleichzeitig die Pfarrei zu unterstützen. Dazu haben sie 22 Teelichtgläser mit einem Regenbogen aus Glasmalfarbe verziert, welche gegen eine  kleine Spende am Schriftenstand zum Mitnehmen bereitstehen (Kasse Schriftenstand).
Wir freuen uns sehr über diese nette Aktion und bedanken unsrecht herzlich bei den beiden für ihr Engagement. Großartig!

Neues zum Neubau Kindergarten - Baueinrichtung

Im September ziehen die letzten Mieter aus dem Gelände Schmauskeller aus. Drei Baufirmen werden im Vorfeld anrücken: Zur Bodenuntersuchung des Denkmalamtes (etwaige Römerfunde), ebenso zur Kampfmittelerkundung (Bomben aus dem Weltkrieg) und schließlich eine Firma zur Bodenuntersuchung auf verseuchte Schadstoffe; wird doch das Erdreich derTiefgarage in Deponien wegtransportiert.
Offen ist, wo später der Baukran stehen soll: Am Kirchplatz oder vor dem Pfarrheim, denn im Hof des Schmauskellers ist wegen des Erdaushubs dazu keine Möglichkeit.

Pfadfinderinnen in Zeiten von Corona

Es wurde eine sogenannte „Weltträumerin-Challenge“ angeboten, bei der die Kinder wöchentlich neue Aufgaben für zuhause bekamen. Es gab zum Beispiel Anleitungen, wie man Haargummis näht oder Seedbombs basteln kann oder leckere Rezepte für Blütenbrot oder einen Ingwer-Shot.
Die Mädchen konnten dabei einen Aufnäher gewinnen. Das ausgefallene Zeltlager wurde durch einen Lagerbrief ersetzt, dem einige typische Zeltlagerutensilien beigelegt waren, mit denen die Pfadfinderinnen auch ein Zeltlager zuhause umsetzen konnten.
Außerdem fanden bei einigen Gruppen Online-Gruppenstunden statt, die sehr gut angenommen wurden. Außerdem konnte, wie geplant, unser Leiteraktionstag Anfang Juli stattfinden.
Dort lernten wir im Rahmen einer Stadtführung die bedeutendsten Frauen kennen, die die Geschichte Regensburgs im Laufe der Zeit geprägt haben, bevor anschließend der Tag noch mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet wurde.
Es bleibt zu hoffen, dass auch alle anderen Veranstaltungen und Aktionen im Stamm bald wieder stattfinden können Gut Pfad!

Wie andere unsere Wolfgangskirche schätzen

Der bundesweit bekannteste Komponist und Liedermacher für Neues Geistliches Liedgut Gregor Linßen war am 4. Juli in der Wolfgangskirche zu einem privaten Konzert, ganz allein. Von ihm stammen viele Gesänge für die Weltjugendtage und Mottolieder für Katholiken- und Kirchentage.
Er wohnt in Neuss bei Düsseldorf und suchte im Internet nach einer „wunderschönen Kirche“, wie er sagte. Er fand ausgerechnet unsere Wolfgangskirche, rief hier an und nahm einen Abend lang sein Konzert mit modernstem Videoequipment auf. Besonders die Architektur der Taufkapelle hatte es ihm angetan, worin er Teile des Konzerts für seine große Fangemeinde sang. In der Coronazeit, wo er keine Aufführung geben könne, suchte er sich gerade unsere Kirche als Kontext zu einem Podcast zum Streamen auf seiner Seite im Internet, YouTube usw. aus. Respekt!

Goldenes Priesterjubiläum von H. H. BGR Nikolaus Poitsch

Pfarrer Klaus Poitsch wurde vor 75 Jahren in Regensburg geboren und am 18. Juli 1970 zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle hieß Schierling, dann wurde er 1972 zum Diözesanseelsorger der Kath. Jugend (BDKJ) ernannt. Im gleichen Jahr kam er für 4 Jahre als Kaplan zu uns nach St. Wolfgang.
1976 wurde er Pfarrkurat und dann Pfarrer in der Pfarrei Bach a.D., wo er acht Jahre wirkte. Sein Hauptschaffen jedoch fiel in die Zeit von 1984 bis 2015, als er 31 Jahre Stadtpfarrer in Regensburg-Hl. Geist war und ob seiner hervorragenden Verdienste 2009 den Ehrentitel Bischöfl. Geistl. Rat erhielt.
Seit September 2015 verbringt er seinen Ruhestand bei uns, wobei sich der Kreis seines Lebens irgendwie schloss, war er doch vor beinahe 50 Jahren hier bereits Kaplan. Pfarrer Poitsch wird im Ruhestand bei uns sehr benötigt, anfangs in der täglichen Zelebration in St. Theresia, nun aber regelmäßig in der Pfarrkirche St. Wolfgang.
Ein Goldenes Priesterjubiläum wäre normalerweise eine Sternstunde für die ganze Pfarrei mit Festmesse, feierlichem Festakt und Festmahl. Dies alles ist unter Corona nicht möglich. So wollen wir mit ihm in einfacher, aber deshalb ebenso dankbarer und inniger Weise sein großes Fest feiern.

Abschied von H. H. Pfarrvikar Dr. Andreas Ring

Im Rahmen eines Familiengottesdienstes verabschieden wir Dr. Andreas Ring. Er kam vor 43 Jahren in Oberwinkling bei Bogen a. Donau zur Welt. 2006 wurde er im Hohen Dom zum Priester geweiht. Vier Jahre war seine erste Kaplanstelle in Mainburg und Oberempfenbach. 2010 wurde er zum Promotionsstudium freigestellt, dabei war er ein Jahr lang nebenamtlicher Pfarrvikar in Regensburg-Herz Marien.

Seit 2011 ist er dies hier bei uns, nur 2013/14 unterbrochen durch eine nebenamtliche Tätigkeit als Pfarrvikar am Bezirksklinikum. 2015 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Fach Fundamentaltheologie an der Universität Regensburg, wo er im Frühjahr 2020 zum Doktor der Theologie promoviert wurde, seine Forschungsarbeit ging über Kardinal John Henry Newman. Seit 9 Jahren wirkt er nun nebenamtlich bei uns, war überall gern gesehen und besonders mit den Sonntagsmessen im Johannesstift und werktags mit den Frühmessen betraut. Nur ganz ungern lassen wir ihn ziehen.

Doch hat ihm Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum 1. Sept. 2020 die Pfarreien Geisenfeld St. Emmeram und Ainau St. Ulrich übertragen. Wir wollen Dr. Andreas Ring am Sonntag, 19. Juli bei der Familienmesse dankend verabschieden und ihm alles Gute als zukünftiger Stadtpfarrer in der Holledau (Oberbayern) wünschen. Sein Nachfolger wird ab September 2020 Pfarrvikar Andreas Reber sein, der damit eine hauptamtliche Stelle innehat.

Wann öffnet endlich das Pfarrheim?

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben über die Nutzung des Pfarrheims beraten. Im großen Saal dürften zurzeit nur wenige Leute Platz nehmen. Auch für unsere Jugendgruppen wären die Abstands- und Hygienevorschriften in keinem einzigen Gruppenraum umzusetzen. Dennoch werden alle Erwachsenen-, Familien- und unsere vielen Pfarrjugendgruppen gebeten, den Kontakt untereinander nicht abreißen zu lassen. Es gibt viele Möglichkeiten dazu, besonders Treffen oder Unternehmungen im Freien. Das Pfarrheim ist jetzt, zudem wie immer während der Sommerferien, geschlossen, da nötige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen und in dieser Zeit auch unser Hausmeister seinen Urlaub zu nehmen hat. Zum Schulbeginn wird bei den dann hoffentlich etwas gelockerten staatlichen Bestimmungen neu beraten, wie das Pfarrheim endlich wieder von allen genutzt werden kann.

Reisesegen am letzten Juli-Sonntag

In diesen Zeiten ist der Beistand Gottes besonders wichtig, nicht nur, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind oder kühne Abenteuer auf uns nehmen. Besonders erbitten wir Gottes Schutz, damit wir nicht mit dem lebensgefährlichen Virus zurückkommen, den wir irgendwo beim Schlange-Anstehen, am überfüllten Strand oder in einer gemütlichen Kneipe unbemerkt eingeatmet haben. Und wer daheim „auf Balkonien“ seinen Urlaub verbringt, muss achten, dass nicht Touristen die Gefahr zu uns einschleppen. Bei den hl. Messen am Sonntag, 25. und 26 Juli wollen wir den Reisesegen erbitten, damit wir nach den Sommerferien auch wieder heil und gesund heimkommen.

Die Pfarrbücherei macht Sommerferien

Die Pfarrbücherei ist in den Sommerferien vom 30. Juli bis einschließlich 7. September geschlossen. Bitte decken Sie sich rechtzeitig mit Leselektüre ein, die letzte Ausleihmöglichkeit ist am Mittwoch, den 29. Juli, 15 bis 18 Uhr. Das Büchereiteam wünscht schöne Ferien.

Sommerferien Pfarrbüro

In den Schulferien ist das Pfarrbüro von Dienstag bis Freitag nur vormittags von 8.00 - 12.00 Uhr geöffnet, Montag geschlossen (27. Juli – 7. September). Der Pfarrbrief erscheint in den Ferien in größeren Abständen, um die Pfarrbriefausträger zu entlasten: 26. Juli – 29. August und dann 30. August – 12. September. Der Abgabetermin für Bekanntmachungen ist immer eine Woche vor Erscheinungstermin.

Ministranten-Zeltlager

Aufgrund der Corona-Pandemie muss das Ministranten-Zeltlager in diesem Jahr leider entfallen. Es werden gegenwärtig Überlegungen angestellt, was den Minis als Ersatz angeboten werden könnte.

WICHTIG: Erstkommunion 2020 und 2021 – Kerzen wollen wieder brennen

Es gab eine Umfrage unter den Eltern, die Rückmeldemöglichkeit war am 1. Juli abgeschlossen. Das Ergebnis: Von 43 angeschriebenen Eltern haben 32 teilgenommen, 14 Kinder wünschen ausdrücklich das Angebot im Oktober, die anderen möchten noch warten bis zur hl. Erstkommunion der ganzen Klasse im Mai 2021. Jene Kinder, die den Oktober 2020 als Termin gewählt haben, erhielten daraufhin ein Schreiben mit Informationen, wie das Fest würdig ablaufen wird.

Diese Feiern in Kleingruppen sind für die ersten drei Oktober-Sonntage (4., 11. und 18. Okt.) vorgesehen und inzwischen namentlich aufgeteilt, damit sich die Familien schon auf das große Ereignis einstellen können. Mehr als jeweils 4, maximal 5 Erstkommunionkinder können es nicht sein, denn zu jedem Kind erscheinen erfahrungsgemäß 10 bis 20 Angehörige. Die Pfarrkirche mit 62 möglichen Plätzen wird bereits bei 4 Kindern übervoll sein. Es wäre unverantwortlich, weit mehr Gäste einzuladen, als wir dann Plätze zur Verfügung haben und zugelassen sind. Solch sträfliches Verhalten könnte sogar zu einer Anzeige führen.

Die gegenwärtigen Überlegungen zielen darauf ab, sofern die Abstandsregeln auch im kommenden Jahr leider so bleiben, die 4. Klassen auf die ersten beiden Maisonntage 2021 aufzuteilen, mit jeweils einer sehr beschränkten Platzkartenzahl. Anschließend müssen die liturgischen Gewänder zurückgegeben, die Wachsflecken entfernt und sorgsam gereinigt werden, dies bedarf naturgemäß wiederum einige Zeit, bis die Letzten ihr Gewand zurückgegeben haben. Die 3. Klassen werden dann diesmal erst Anfang Juni 2021 ihre weißen Gewänder erhalten und ihre hl. Erstkommunion feiern können. So weit erste, nur mal vorläufige Gedanken dazu, sollten die Hygieneregeln bis dahin noch andauern.
Wenn diese bis dahin aufgehoben wären, muss neu überlegt werden, dann könnte alles wieder normal stattfinden. Wir bitten aber schon jetzt um Ihr Verständnis.

Im Mai 2021 wollen wir also die große hl. Erstkommunionfeier der 4. Klassen nachholen. Es bieten sich die ersten beiden Mai-Sonntage an, da ja auch die kommende dritte Klasse dann Anfang Juni 2021 Erstkommunion hätte. Da die Hygieneregeln bis dahin niemand wissen kann, werden wir auf Einzelheiten bis Januar wohl warten müssen. Erst dann wird den Eltern Genaueres mitgeteilt werden können.

Vor der Coronazeit waren unsere Erstkommunionkinder sehr eifrig und fleißig. Seitdem die hl. Messen ab März ausfallen mussten, wurden die vielen Vorbereitungskerzen im linken Bogen der Wolfgangskirche kaum mehr entzündet, sind verstaubt und warten sehnsüchtig darauf, wieder für jedes Erstkommunionkind zu brennen. Also: Bitte besuchen Sie mit der Familie auch weiterhin die hl. Messen, auch wenn sie nicht mehr so abwechslungsreich gestaltet werden dürfen, damit das Erstkommunionkind im Eifer nicht nachlässt.

Festmesse der Ehejubilare

Festmesse der Ehejubilare am 25. Oktober Die Festmesse für die Ehejubilare ist für Sonntag, den 25. Oktober um 10.00 Uhr vorgesehen. Anschließend gibt es, wie bereits angekündigt, einen kleinen Sektempfang im Pfarrheim. Bitte melden Sie sich schon jetzt im Pfarrbüro an.

Schulschluss und Vorschulkinder

Leider können Schulschlussgottesdienste mit einer großen Schar von Schulkindern jetzt nicht stattfinden. Pfarrer Alois Möstl will daher jedem Schulkind einen persönlichen Segenswunsch mit einer schönen Karte der Wolfgangskirche in die Ferien mitgeben. Bei jedem Vorschulkind, das unsere beiden Kindergärten verlassen wird, ist das bereits geschehen.

In unserer Kirche ist jeder sicher, aber Hygiene kostet auch.

In unserer Kirche kann sich niemand anstecken, denn unsere Hygienemaßnahmen sind enorm. Allein die zusätzlichen Hygieneausgaben aufgrund Corona belaufen sich bis 30. Juni auf stattliche und stolze 5.805,- €, und der Betrag wird mit jedem Monat höher. Darin enthalten sind mehrere Desinfektionsmittelspender (auch für das Pfarrheim), 5 Hygieneschutzwände (auch für die Pfarrbücherei), über 100 hochwertigste Schutzmasken FFP 2 für unsere vielen Ordner, dazu Reserve-Masken, wenn Gläubige sie vergessen haben, die Schutzkleidung für Priester bei Noteinsätzen, literweise Desinfektionsmittel, die immer wieder nachbestellt werden müssen, die weißen, eleganten Handschuhe für jeden Ministranten, wenn sie die heiligen Gefäße ohne Kontamination zum Altar bringen (ein sehr edler Anblick!), dazu Sicherheitshandschuhe aus Plastikgummi, Absperrbänder, Schilder, Bodenmarkierungen und vieles mehr.

Eine Spende über 300,- € ist für Desinfektionsmittelspender eingegangen. Vergelt‘s Gott dafür. Sie sehen selbst: Die Bewahrung Ihrer Gesundheit ist uns das Wichtigste! Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Disziplin unserer Gläubigen nicht nachlässt.

Dann gilt, was oben gesagt wurde: In unserer Kirche kann sich niemand anstecken!

Gottesdienstzeiten in den Schulferien

Da während der Schulferien nicht alle Priester zur Verfügung stehen, kann das reiche Messangebot, wie auch in den früheren Jahren, nicht im vollen Umfang aufrechterhalten werden. Bitte haben Sie Verständnis. Die Seelsorge bleibt natürlich bestehen, ein Priester wird immer erreichbar sein, auch in den Seniorenheimen, dort können am Radio oder Fernseher jeden Sonntag die Gottesdienste mitgebetet werden.
So gelten für die Ferienwochen folgende Regeln, bitte dabei immer den Pfarrbrief beachten:

St. Wolfgang: Es entfallen die Werktags-Frühmessen ab Montag, 27. Juli, Frühmessen dann wieder ab Dienstag, 8. September.

St. Theresia: Vorläufig ist keine Änderung der Mess-Ordnung vorgesehen. Sollten aber weitere Priester im August ausfallen, könnte das Auswirkung auf die 10 Uhr-Messe in der Nebenkirche haben, da ja eine hl. Messe zur gleichen Uhrzeit auch in der nahen Pfarrkirche parallel dazu angeboten ist.

St. Vitus: Keine Änderung der 9.30 Uhr-Sonntagsmesse. Die Hygienevorschriften sind in dieser Klinikkirche noch strenger als üblich.

Bürgerheim: Während Corona sind die Freitags-Messen nicht möglich, wahrscheinlich auch nach den Schulferien noch nicht.

Johannesstift: Es entfallen im Seniorenheim schon seit März die Samstag-Vorabendmessen und wahrscheinlich auch noch nach den Ferien, bis die Pandemie abgeklungen ist

Neue Regelungen aufgrund der Coronakrise

Ab sofort gelten neue Änderungen, sie werden jedoch in einer Pfarrgemeinderatsitzung am 23. Juni noch auf unsere Verhältnisse in St. Wolfgang angepasst, ebenso wird besprochen, wie dabei die immer noch geltenden Hygienevorschriften bei uns von Fall zu Fall umgesetzt werden können.
In Kirchen: Abstand nicht mehr 2 Meter, sondern mind. 1,5 Meter. Der Mundschutz ist entgegen vieler Meinungen keineswegs aufgehoben, sondern nur gelockert. Bitte kommen Sie immer mit Ihrem Mundschutz in die Kirche. Sie benötigen ihn, sobald Sie Ihren Platz wieder verlassen. Am Platz dürfen Sie Ihren Mundschutz während der hl. Messe jedoch ab sofort abnehmen, was sicher für alle eine große Erleichterung bedeutet. Bezüglich der Kirchenmusik im Gottesdienst warten wir noch auf konkrete Erlasse in den kommenden Tagen. 
Für das Pfarrheim: Auch hier gibt es gesetzliche Vorgaben, die Lockerungen vorsehen. Die beiden Gremien Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat arbeiten derzeit ein Hygienekonzept 

Alte Messe

Die Gläubigengemeinde der Alten Messe (Tridentinische Messe) trifft sich vorübergehend in der Theresienkirche, solange ihre eigentliche “Hauskirche“ St. Ägid für auswärtige Besucher nicht geöffnet ist, weil sie als Seniorenheimkirche dient.
Die Hygienevorschriften werden eingehalten. Der Besuch der Messe ist nur nach Voranmeldung möglich.

Parken am Kirchplatz

Die Coronazeit ohne hl. Messen war für uns ein Anlass, den Kirchplatz abzusperren, weil seit Jahren immer mehr Autos die Fläche vor der Kirche unberechtigt als Parkplatz benutzen. Man parkt offenbar für alle möglichen Besorgungen und Termine in Kumpfmühl. Auch wurden Dauerparker festgestellt.
Zu den Abendgottesdiensten oder bei Requiem oder Hochzeiten war die Fläche vor der Kirche oft mit Fahrzeugen zugeparkt, so dass Gottesdienstbesucher für ihr Fahrzeug keinen Stellplatz bekamen und ihren Ärger auch gegenüber dem Pfarrer ansprachen. Offen ist der Platz ausschließlich für Besucher der Kirche, des Pfarrbüros und des Pfarrheims.
Hinweiszettel an der Windschutzscheibe mit dem Vermerk, dass das Fahrzeug unberechtigt abgestellt ist, mussten danach immer zusammengeknüllt am Kirchplatz eingesammelt werden, oft gab es dabei Beschimpfungen. Auch die bei Regen entstehenden großen Wasserflächen auf dem Vorplatz der Kirche haben ihre Ursache in der übermäßigen Nutzung des Platzes als Dauerparkplatz für Fahrzeuge. Im Winter entstehen entsprechend grosse Eisflächen mit bekannten Unfallgefahren für Kirchbesucher. Ausbesserungen des handverlegten Kopfsteinpflasters werden einen hohen Geldaufwand erfordern.
Die Kirchenverwaltung beschäftigte sich in der jüngsten Sitzung mit diesem Thema. Wir werden die unschönen Absperrungen wieder entfernen in der Hoffnung, dass der Vorplatz künftig wieder nur für Besucher der Kirche und des Pfarrbüros genutzt wird.
Dasselbe gilt für die Parkplätze an der Simmernstraße vor dem Pfarrheim. Da das Pfarrheim in diesen Wochen sowieso geschlossen war, bot sich auch hier eine Absperrung an, damit auch hier kein „Gewohnheitsrecht“ entsteht.

Wieder Hl. Messen in St. Vitus

Die Gottesdienste in St. Vitus sind ab Sonntag, 28. Juni (9.30 Uhr) wieder für alle zugänglich. Bitte dabei die strengeren Regeln einhalten, die für eine Klinikkirche speziell sind: Zugang nur durch den Kirchhof (Von der Ludwig-Thoma-Straße her). Abstände in St. Vitus 2 Meter (nicht nur 1,5 m). MNS-Pflicht während des gesamten Gottesdienstes!
Kein Volksgesang, sondern Orgel und Kantor (Diakon Wieder). Zum Kommunionempfang bitte in der Bank bleiben, der Priester kommt zu Ihnen. Die Hl. Messen werden auch in die Zimmer der Medbo übertragen.

"Who's calling?- Wozu berufen sein?"

Wortgottesdienst mit Prof. Dr. Rupert M. Scheule am Dienstag, 30. Juni 2020 um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche. Nach einem Grußwort durch Frater Matthias Wagner erfolgt eine Gebetseinheit, dann spricht Prof. Scheule über Berufungen zum Thema: "Who's calling?-Wozu berufen sein?"  Er lehrt als Professor am Lehrstuhl für Moraltheologie und ist Diakon. Anschließend Fürbitten und Dankgebet.
Alle Coronamaßnahmen sind einzuhalten, bitte nur die ausgewiesenen Plätze einnehmen. Keine anschließende ungeordnete Versammlung auf dem Kirchplatz. Der Impulsabend wird auf dem Youtube-Kanal der Pfarrei St. Wolfgang übertragen durch Gebetsinitiative RUACH (Hl. Geist).

Wolfgangswoche

Vom 21. bis 27. Juni 2020 feiern die Gläubigen im Bistum Regensburg ihren Bistumspatron, den heiligen Wolfgang, Die Wolfgangswoche wurde 1964 erstmals auf Anregung von Bischof Dr. Rudolf Graber gefeiert. Für die Dauer der Wolfgangswoche wird der Schrein des Heiligen im Dom aufbewahrt. Den Höhepunkt der Wolfgangswoche bildet die Priesterweihe am Samstag, den 27. Juni. Für die Mitfeier im Dom steht eine sehr beschränkte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Anmeldung über das Infozentrum Domplatz 5. Die Feier wird live auf www.bistum-regensburg.de übertragen.

Gedanken des Pfarrers aus seiner Predigt an Fronleichnam

Vor 4 Wochen dachten wir an das Ende des 2. Weltkriegs (8. Mai 1945) und an das Ende des NS-Terrors vor genau 75 Jahren. Ich habe deshalb unsere Wolfgangsmonstranz auf den Altar stellen lassen. Erst vor 4 Jahren haben wir sie neu im Feuer vergolden lassen, sie ist fast 7 kg schwer, darauf reicher Schmuck mit Seraphim, dem hl. Wolfgang und flehendem Volk.
Es ist eine außergewöhnliche, eine ganz besondere Monstranz! Sie wurde nicht gefertigt in der üppigen Barockzeit, auch nicht angeschafft während des Wirtschaftswunders der letzten Jahre. Sie hat vielmehr eine äußerst dramatische Geschichte.
Es ist die einzige Monstranz in der Diözese, die in dieser ärmsten Zeit bei der Goldschmiede Brandner in Auftrag gegeben worden ist. Der Bestellschein wird im Pfarrarchiv aufbewahrt.
Stellen Sie sich vor: Nach dem Krieg war Kumpfmühl eine Ruinenlandschaft. Die Not war unbeschreiblich. Soldaten kamen aus dem Krieg nicht mehr zurück, vermisst, verschollen. Die Wolfgangskirche hatte keine Glasfenser mehr, der Druck der Fliegerbombe hatte sie hinausgesprengt, die Niederkirche war ohne Dach.
Für die Erstkommunionkinder gab es keine Kerzen, es gab auch keine Schuhe. In diesen Jahren der schlimmsten Armut, am Nullpunkt unserer Geschichte, haben unsere Vorfahren diese goldene Monstranz und den kostbaren Wolfgangskelch gestiftet, bezahlt mit einem Strom von Tränen und mit dem letzten Hab und Gut, das der Krieg noch übrig ließ.
Es sind nachweislich die einzigen Goldschmiedearbeiten in der Diözese aus jener Zeit, darum einmalig von ihrem inneren Wert her. Warum? Weil man damals wusste: Wenn schon alles, Kirche, Häuser, Familien, Schicksale, Menschenleben zerstört sind: Wir brauchen eine Mitte! Jesus Christus! Eine Gesinnung, die heute längst nicht mehr vorherrscht. Heute würde man stattdessen sagen: Man muss doch zuerst die Häuser wieder aufbauen, die Familien brauchen ein Dach über dem Kopf, man muss Straßen und Leitungen reparieren, die Infrastruktur wieder herstellen.
Da kann man doch nicht auch noch für eine Monstranz spenden! So erinnern uns Monstranz und Wolfgangskelch in fast beschämender Weise an das einzige Notwendige im Leben, damit uns das Gespür, auch jetzt in der Corona-Zeit, nicht verloren geht.

Corona – Danke den Ordnern und aktuelle Informationen

Seit sechs Wochen (seit 4. Mai) dürfen wir wieder die hl. Messen besuchen. Offene Kirchen sind für uns wesentlich, denn eine Pfarrgemeinde lebt erst, wenn die Glocken zur Messe rufen, wenn Gläubige in ihr gemeinsam beten und die Orgel erklingen kann.

Insgesamt gesehen hat sich die Umstellung mit den neuen Regeln bei uns ganz gut eingespielt. Dabei gilt unser aller Dank den Ordnern und Hygienebeauftragten, die uns schon beim Zutritt in die Kirche freundlich empfangen und begrüßen „wie in einem Grandhotel“ und mit wohlriechenden Desinfektionsmitteln antiseptisch versorgen, solche Wohltat findet man sonst selten! Dabei werden beim Verreiben unsere Hände nochmals sorgsam gepflegt. Danke besonders dem Pfarrgemeinderat mit seinem Sprecher Andreas Jäger, der die Koordination und Einteilung aller Sonntagsmessen übernommen hat. Es helfen dabei auch Mitglieder aus Kirchenverwaltung und aus den Familienkreisen mit. Schließlich wurden jeden Sonntag bei sechs Messen über 30 Ordner benötigt, manche waren zuweilen den ganzen Sonntagvormittag dienstbereit, wischten nach jeder Messe alle Bänke ab und bereiteten für den folgenden Gottesdienst alle Desinfektionsmittel wieder her. Das ist eine große Leistung aller unserer Ehrenamtlichen, ohne sie ginge das nicht. Es muss aber auch erwähnt werden, dass immer noch einige wenige Gläubige sehr „beratungsresistent“ sind. Sie mögen sich bitte wie alle anderen auch an die Regeln halten, wir wollen kein Hotspot werden. Es wäre unser dringlicher Wunsch, dass die Zahl der Ordner endlich reduziert werden kann, würden auch wirklich alle Gläubigen ohne Nachhilfe selbständig und selbstbewusst die jetzt gültigen Regeln annehmen.

Danken möchte ich besonders den Älteren untere uns, die sich ein Herz gefasst haben und nach wie vor treu zur hl. Messe kommen.

Auch die Familien mögen bitte wieder zahlreich erscheinen, es sind immer noch Plätze frei, denn „Kämpfe“ um die markierten Sitzplätze sind bisher nicht bekannt geworden.

Singen mit Masken ist schwierig und kann obendrein zu einer neuen Ansteckungsquelle werden. Darum werden die Gottesdienste musikalisch zurzeit allein vom Organisten, Kantor oder Solisten gestaltet.

Das Pfarrheim kann erst wieder geöffnet werden, wenn das Hygienekonzept erarbeitet ist, das auf die dortigen Gegebenheiten abgestimmt wird. 

Das Pfarrbüro hat andere Öffnungszeiten, solange die Ansteckungsgefahr der Pandemie besteht. Bitte beachten.

Bei Unsicherheiten oder wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an mich oder an das Pfarrbüro.

Pfarrbücherei wieder eingeschränkt offen

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Bücherei ab Mittwoch, 17. Juni bis zum 29. Juli, immer n u r am Mittwoch, von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr (drei Stunden), für Sie geöffnet, nachdem ein eigenes Hygienekonzept für die Bücherei erstellt worden ist. Bitte bringen Sie Ihren Mundschutz mit, für Desinfizierung der Hände wird gesorgt. Bitte treten Sie alle nicht auf einmal in den Bücherraum ein, sondern maximal 2 Personen (bzw. Familien), warten Sie dann vor der Glastüre oder im Foyer. Sie können nach vielen Wochen Ihre gelesenen Bücher endlich wieder zurückbringen und gegen neue eintauschen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Büchereiteam

Rundbrief an die Eltern der Erstkommunikanten

Am 29. Mai sind neue Direktiven der Diözese für die Feier der Erstkommunion erschienen, worin es darin ausdrücklich heißt: "Die Bayerische Staatsregierung lässt eine Erstkommunion … in einfacher Form zu, z.B. in kleineren Gruppen auf mehrere Sonntage verteilt.“ Pfarrer Alois Möstl nahm diesen Vorschlag als Möglichkeit bei uns auf und schlug den Eltern zwei Lösungen zur Auswahl vor: Entweder die Hl. Erstkommunion in Kleingruppen, das Kind kommt mit Kleid und Kerze mit seiner Familie zur Hl. Messe an einem Oktobersonntag. Oder die Hl. Erstkommunion als große Feier in der ganzen Klassengemeinschaft wie bisher, was hoffentlich dann im Mai 2021 wieder möglich sein wird. Wir werden das Ergebnis der Elternbefragung im Juli wissen.

Die geplante Pfarrwallfahrt nach Passau am Sonntag, den 21. Juni wird verschoben. H. H. Bischof Stefan Oster von Passau wird uns einen neuen Termin für 2021 nennen, an dem wir ihn dann werden besuchen können. Dies wird im kommenden Jahr hoffentlich möglich sein.

Das Sommerkonzert der JohannesSingers in St. Theresia am 21. Juni entfällt leider aus den bekannten Gründen. So freuen wir uns auf das Adventskonzert.

Ausbesserung einiger Fußbodenplatten in der Pfarrkirche

In den letzten Tagen wurden in der Pfarrkirche einige schadhafte Solnhofer Fußbodenplatten ausgebessert und an manchen Stellen neu verfugt. Sie wurden 1979 verlegt und stammten aus dem Altmühltal. Ausbesserungen waren nach 40 Jahren nötig, weil sich sonst benachbarte Kalksteinplatten auch lösen könnten. Die Arbeiten mussten natürlich sorgsam geschehen, da sich darunter die Fußbodenheizung befindet.

Neuer Kindergarten - Archäologische Voruntersuchungen

Bei der Sitzung vom 4. Juni 2020 mit Vertretern unserer Kirchenverwaltung (Pfarrer und Kirchenpfleger) und der Bischöflichen Administration (Klerikalstiftung St. Jakob) wurde unter anderen Punkten auch vereinbart, dass baldmöglichst archäologische Voruntersuchungen durch die Denkmalpflege auf dem Gelände des künftigen neuen Kindergartens St. Wolfgang I (Schmauskeller und Kastaniengarten) stattfinden sollen, um dann ungehindert mit dem Bauen beginnen zu können. Das ganze Gelände bei der Wolfgangskirche ist nämlich geschichtlich vielversprechend für Bodenfunde aus der Römerzeit. Schließlich befand sich nördlich des heutigen Kirchplatzes die Porta Principalis Dextra, also das Südtor des Kumpfmühler Kastells (ca. 79 bis 170 nach Christus).

Von hier aus ging die Fernstraße zur Provinzhauptstadt Augsburg (Augusta Vindelicorum), drei Tagereisen weit. Sie war eine wichtige Versorgungsstraße der römischen Provinz Rätien, besonders gedacht für das Militär, für den Nachschub und für Kaufleute. Weiter oben am Ziegetsberg hatte man an dieser Heeresstraße bereits 1935 ein Merkurheiligtum entdeckt.

Wir können nur hoffen, dass bei uns kein Gräberfeld oder keine Villa Rustica entdeckt wird - so interessant, faszinierend und geschichtserhellend das natürlich wäre. Schließlich befindet sich im Bereich der Wolfgangskirche das historisch älteste Siedlungsgebiet ganz Regensburgs. Im Pfarrheim zeigt eine Vitrine von 1998 einige Römerfunde. In jüngster Zeit hat man 2006 genau gegenüber von unserem Kastaniengarten an der Bischof-Wittmann-Str. 41 einen römischen Getreidespeicher von etwa 40 Meter Länge aus der Zeit um 150 nach Chr. entdeckt, daneben im Haus 39 sogar einen noch weitaus älteren Fund, ein Grab aus der Jungsteinzeit (3000 vor Christus) mit einem Skelett in einer damals typischen Hockstellung. So hoffen wir, dass die Bayerische Denkmalschutzbehörde das Grundstück bald für unsere Bauzwecke wieder freigeben wird.

Hl. Johannes der Täufer (Sein Hochfest ist am 24. Juni)

Die Kirche feiert – wie bei Jesus und seiner Mutter Maria – nur bei Johannes dem Täufer den Geburtstag. Bei allen anderen Heiligen wird der Todestag als Geburtstag für die Ewigkeit gefeiert. Das weist auf die große Bedeutung des Johannes hin. Er steht als Prophet zwischen dem Alten und Neuen Bund und ist der Wegbereiter für den kommenden Erlöser. Schon in vorchristlicher Zeit feierten die Menschen den Mittsommertag als Tag mit der größten Lichtfülle. Zu Ehren der Sonne entzündeten sie Sonnwendfeuer. In christlicher Deutung wurden aus diesen Feuerbräuchen Johannisfeuer. 

Eine schöne Steinfigur des Johannes steht im nördlichen Kreuzschiff unserer Wolfgangskirche. Es handelt sich um einen Abguss der Johannesfigur des sog. „Dingolfinger Meisters“ aus der Schule Hans Leinberger von 1520/30 aus der Stadtpfarrkirche Dingolfing, welche dort im Chorraum links aufgestellt ist. Hans Leinberger, auch Lemberger, war ein Bildhauer der Spätgotik und einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit. Zum Abguss musste nach ausdrücklicher Erlaubnis des damaligen Bischofs die Originalfigur im Sommer 1939 von Dingolfing nach Regensburg transportiert werden. Des Abguss besorgte Bildhauer Jakob Grau in Regensburg. Es gab damals übrigens auch zurückhaltende Stimmen dazu, besonders seitens der Dekmalpflege.

Es war aber während der NS-Zeit und kurz vor Ausbruch des Weltkrieges kein namhafter Künstler mehr bereit, Kunstbeiträge für Kirchen zu liefern, das wurde vom Regime nicht geduldet und zumeist als abartig beurteilt. Gottlob wurden alle unsere Steinabgüsse nach dem Krieg nicht vorschnell aus der Kirche entfernt und durch zeitgemäße ersetzt. Somit erinnern sie an eine für die Kirche sehr schwere Zeit. Ursprünglich stand die Johannesfigur seit 1939 auf dem Seitenaltar unter dem rechten Steinbogen.

Bei der Anordnung der Dreifigurengruppe (Marienfigur gegenüber und Thriumphkreuz im Zentrum) hat Architekt Dominikus Böhm dabei das ostkirche Vorbild jeder Ikonostase aufgegriffen, die so genannte „Deesis“ (deutsch: Unsere großen Fürsprecher), also ein sehr tiefes uind altes Motiv. Dann erfolgte nach dem II. Vat. Konzil (1962-1965) eine der größten Umgestaltungen aller Kirchenräume, die auch an unserer damals noch jungen Pfarrkirche nicht vorüberging. Im März 1964 wurde das Triumphkreuz mit der Kreuzigungsgruppe und dem Tabernakel vom zentralen Hochaltar weggenommen und in den Lettner eingefügt. 1968 wurden dann auch die Seitenaltäre entfernt, somit kam unsere besagte Johannesfigur an die Kirchenwand, der Altar dazu steht heute als Steintisch in der Bußkapelle. Ab 1. Advent, den 30. November 1969 gab es dann die ersten Hl. Messen in der jetzigen, so genannten ordentlichen Form. Seit 2007 hat Papst Benedikt XVI. auch die früher übliche Feier der Alten Messe wieder erlaubt, bekannt als außerordentliche Form.

Kommunionempfang wieder möglich

Zum Pfingstfest erhält unsere Pfarrgemeinde ein besonderes Geschenk. Es wird wieder möglich sein, die sakramentale Kommunion in der Hl. Messe zu empfangen. Wir konnten sie aufgrund der aktuellen Lage nur geistig empfangen, dies war in dieser Notzeit ebenso gültig. Wir hatten intern viele Optionen der Kommunionausteilung diskutiert und uns für die würdigste Form, wenn man das bei diesen Hygienevorschriften überhaupt sagen kann, entschieden. Auch darf ich als Pfarrer das heiligste Altarsakrament allen Gläubigen der Gemeinde nicht noch länger als elf Wochen (seit 16. März) vorenthalten, da auch in der folgenden Zeit ein Ende der Pandemie nicht absehbar ist.

Unser Lösungsvorschlag der hl. Kommunion:

1. Sie wählen bereits beim Betreten der Kirche einen Platz in den Außenbereichen einer Bank, wenn Sie beabsichtigen, die hl. Kommunion zu empfangen. So vermeiden Sie ein „Übersteigen“ in der Bank vor und nach dem Empfang der hl. Kommunion.

2. Der Priester desinfiziert unmittelbar vor der Kommunionausteilung nochmals öffentlich die Finger seiner Hände.

3. Bei der Kommunionstufe wird eine große Glasscheibe aufgestellt. Durch die Scheibe ist jegliche Tröpfcheninfektion in das Ziborium (in den Kelch mit den hl. Hostien) durch Gläubige ausgeschlossen.

4. Die Gläubigen treten bankweise (!) und einzeln (2 Meter Abstand) heran. Unsere Ordner werden Ihnen anfangs beistehen. Bitte dabei die Bodenmarkierungen beachten.

5. Sie reichen Ihre Hände zum Empfang unter der Scheibe durch. Antwort wie immer: Amen. Sie führen die hl. Hostie zum freien Mund. So kommunizieren Sie würdig und treten weiträumig zur Seite nach links bzw. rechts. Bitte nicht mehr über den Mittelgang zurückgehen. Es ist Einbahnverkehr. Bereits das nächste Mal sind wir dann auch mit dieser Ordnung vertraut.

Es wird derzeit leider noch nicht möglich sein, den Leib Christi in der Hl. Messe durch Mundkommunion zu empfangen, obwohl sie nach wie vor die eigentlich gebotene Form vor der Handkommunion ist. Wer lieber weiterhin die hl. Kommunion geistig empfangen will, der mache es bitte wie bisher.

Lektoren und Ministranten

 Ab Pfingstsonntag sollen wieder Lektoren zum Einsatz kommen, sofern sie sich bei diesen Hygienevorschriften diesen wichtigen Dienst wieder zutrauen. Ebenso können gerne jeweils zwei Ministranten wieder ihren Altardienst versehen. Auch der musikalische Teil soll ab Pfingsten um eine kleine Stufe weiter ausgebaut werden.

Nebenkirche St. Theresia

Ab Pfingstsonntag (31. Mai) geschieht auch die vorsichtige Öffnung der Hl. Messen für alle mitsamt den Hygienevorschriften in der Theresienkirche. Der Sicherheitsplan des Pfarrgemeinderats muss eingehalten werden: Desinfektion der Hände beim Eingang, der Ausgang soll über das Seitenportal geschehen. Den Ordnern ist unbedingt Folge zu leisten. Bei der vorgegebenen Anordnung der Kirchenbänke sind 20 Platzeinheiten ausgewiesen, gedacht jeweils für Einzelpersonen oder für Paare oder für Familien.

Lockerung der Maskenpflicht?

Am 22. Mai gab es eine Telefonkonferenz der acht Regionaldekane mit dem H. H. Bischof. Dabei ließ der H. H. Bischof wissen: Das bayerische Staatsministerium will die Maskenpflicht während der Gottesdienste überdenken, denn was in Schulen und Restaurants erlaubt ist, sollte auch bei den Gottesdienstbesuchern möglich sein. Das wäre für uns alle natürlich ein sehr großer Gewinn. Auf dem Weg zum oder von Ihrem Platz in der Bank werden sie wie überall auch weiterhin getragen werden müssen. Diese Anordnung ist noch nicht offiziell, wir werden sehen.

Hl. Erstkommunion im Herbst möglich?

Bei dieser Konferenz mit dem H. H. Bischof (am 22. Mai 2020) sickerte durch, dass die Erstkommunionkinder eventuell schon ab Herbst in Kleingruppen Sonntag für Sonntag zur ersten hl. Kommunion geführt werden könnten, da die Abstandsregeln so schnell nicht aufgehoben werden. Wird das erlaubt, werden wir mit den Eltern Verbindung aufnehmen, ob sie das so wollen oder lieber eine andere Form wählen. 

Pfarrheim St. Wolfgang

Das Pfarrheim bleibt vorläufig weiterhin für alle geschlossen. Die Pfarrbücherei wird dann nach den Pfingst-Schulferien wieder öffnen, im nächsten Pfarrbrief dazu mehr.

Beerdigungen

Nach den neuesten Bestimmungen sind bei Beerdigungen am Friedhof nun schon 50 Personen möglich, jedoch kein Erd-Ritus und kein Weihwasser-Ritus. Die Regeln beim Requiem sind die gleichen wie bei jeder hl. Messe in diesen Zeiten.

Weihwasser

Seit dem 10. März darf kein offenes Weihwasser aufgestellt sein. Unsere Osterwasser-Aktion fand darum großen Anklang. Inzwischen wurde neu geweihtes Wasser in Fläschchen zum Mitnehmen abgefüllt. Viele bekreuzigen sich täglich daheim mit Weihwasser oder nehmen es zu einem Gräberbesuch mit.

Hochfest Pfingsten

Pfingsten, das drittgrößte Hochfest im Kirchenjahr, ist das Fest der Sendung des Heiligen Geistes und gilt als Geburtsfest der Kirche. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten. Gefeiert wird Pfingsten 50 Tage nach Ostern - daher auch die Bezeichnung "Pentekoste" (= griechisch: 50).

Hl. Fronleichnamsfest

Das Hochfest "Fronleichnam" gibt es seit 1246. Damals haben die Menschen "Mittelhochdeutsch" gesprochen. Aus dieser Sprache kommt das Wort "Fronleichnam". Es besteht aus zwei Teilen: "Fron" bedeutete damals "Herr" und "Leichnam" bedeutete den lebendigen Körper. Es ist also "Das Fest des Leibes Christi".

Wir glauben, dass Jesus selbst das heilige Brot ist, das wir empfangen. Das heißt, dass Jesus in der Eucharistie nicht nur in unserer Erinnerung bei uns ist. Er ist wirklich bei uns in der hl. Kommunion! Und genau das feiern wir an Fronleichnam. Da diesmal eine feierliche Prozession von St. Vitus (diese Kirche im Klinikumsgelände bleibt nach wie vor für auswärtige Besucher geschlossen) zur Pfarrkirche nicht möglich sein darf, werden wir nach dem hl. Amt um 8.30 Uhr in der Wolfgangskirche das Allerheiligste am Altar aussetzen.

Wir nehmen die Gebete und Texte des vierten Altares (sonst immer am Kirchplatz), also das hl. Evangelium, die Fürbitten und der feierliche Schlusssegen über die Pfarrei. Das anschließende Beisammensein bei Grillwürstchen im Pfarrheimgarten, das bisher immer auch dazugehörte, wird es diesmal leider nicht geben können.

Kirchenmusik am Pfingstsonntag

Zum Pfingstfest werden in der Wolfgangskirche, wie zuletzt an Christi Himmelfahrt, die Messen wieder mit solistisch aufgeführten Messvertonungen gestaltet. In der Vorabendmesse und im Amt am Pfingstsonntag singen Juan Lopez (Tenor) und Andreas Meixner (Bariton) die Missa quarta op. 8a von Michael Haller, an der Orgel begleitet von unserm Kirchenmusiker Thomas Engler.

Die 10.00 Uhr-Messe werden Herr Meixner und Herr Engler mit Liedern des "Neuen geistlichen Liedgutes" gestalten. In der 11.00 Uhr-Messe erklingt dann von Aloys Edenhofer die Missa tertia, wieder gesungen von Andreas Meixner. Den Abschluss des Pfingstsonntages wird die 19.00 Uhr-Messe mit der Aufführung der "Gloria-Messe" von Johannes Matthias Michel bilden, bei der die Sopranistin Marina Szudra (verh. Engler) singen wird.

Zum Ein- und Auszug, zur Gabenbereitung und Kommunion einer jeden Messe werden Orgelmusik zu Pfingstliedern aus der Feder Johann Sebastian Bachs und Dietrich Buxtehudes bzw. Improvisationen erklingen - die genauen Titel entnehmen Sie bitte dem Aushang in der Kirche.

Ein Licht für Berufungen

Die Anliegen bei vielen Sonntagen, auch Sondersammlungen wie Misereor, gingen in dieser Pandemiezeit natürlich etwas unter. Am 4. Ostersonntag war der Sonntag der Geistlichen Berufe, aber damals waren noch keine Hl. Messen in der Kirche möglich. Kleine Kerzen liegen jetzt am Schriftenstand zum Mitnehmen und Mitbeten um Priesterberufe auf

Priesterweihe im Dom St. Peter

Das Bistum Regensburg darf sich bald über acht neue Priester freuen. Am 29. Juni wird der Hochwürdigste Herr Bischof Dr. Rudolf Voderholzer sechs Priesteramtskandidaten das Sakrament der Priesterweihe erteilen. Es gibt dazu ein Live-Streaming.

Erlös Palmbuschenverkauf

Ein herzliches Dankeschön an den Familienkreis Lichtblick, der auch dieses Jahr Palmbuschen, trotz coronabedingter Hindernisse, bereitgestellt hat. Der Erlös des diesjährigen Verkaufs beträgt 329,46 €, damit werden die Stiftung Pfadfinderinnen und die Missionare der Pfarrei zu gleichen Teilen unterstützt.

Neuer Pfarrvikar

Inzwischen ist es auch schriftlich: Zum 1. September 2020 wurde an Hochw. Herrn Andreas Reber die Admission als neuer Pfarrvikar hauptamtlich zur seelsorglichen Mithilfe bei uns zugeteilt. Er stammt aus Lappersdorf und war zuletzt in der Pfarreiengemeinschaft Weiden Herz-Jesu und St. Johannes. Der neue Pfarrvikar (53 Jahre) war schon hier und hat sich eingehend über sein Arbeitsfeld erkundigt. Herzlich sagen wir ihm: Willkommen!

Was ist bei Corona mit dem Bauvorhaben Kindergarten St. Wolfgang I und dem Schmauskeller?

Inzwischen sind – trotz der von Corona bedingten Verzögerungen – alle Pläne und die fünf Bauanträge seitens unserer Kirchenverwaltung und auch von der Bischöflichen Administration unterschrieben und damit freigegeben. Alle Bauantragsunterlagen liegen nun bei der Genehmigungsbehörde, dem Bauordnungsamt der Stadt Regensburg. Sobald wir von dort grünes Licht erhalten, das kann noch dauern, werden die Detailpläne ausgearbeitet und es kann die Ausschreibung beginnen.

Jedenfalls sind damit die Würfel gefallen und es geht nur mehr vorwärts. Für einen eventuellen neuen Pfarrer als Nachfolger ist damit die Hauptlast mitsamt den Verhandlungen, Planungsschritten und schwierigen Abwägungen für das Beste unserer Pfarrei genommen. Das Projekt wird nun erwartungsgemäß seiner Realisierung entgegengehen.

Danke der Kirchenverwaltung, die das Vorhaben immer mitgetragen hat, besonders dem früheren Kirchenpfleger Prof. Dr. Gottfried Nahr und dem jetzigen Kirchenpfleger Peter Eibl. Das ganze Gelände bei der Kirche, das bisher irgendwie einen heruntergekommenen Eindruck machte, wird damit das neue Schmuckkästchen für ganz Kumpfmühl werden. Es war höchste Zeit dafür.

Aktualisierte Regelungen für unsere Pfarrei aufgrund Covid 19

Folgend die aktualisierten Regelungen für unsere Pfarrei St. Wolfgang, sie müssen laut diözesanen Vorgaben immer mit dem PGR-Sprecher und dem Kirchenpfleger abgestimmt worden sein, was bei uns natürlich immer geschieht. Es tut uns wirklich aufrichtig leid, wenn hier nur Verbote, Absagen und Gebote ausgesprochen sind, wir hätten das lieber anders, aber das verlangt nun mal die Situation:

Wolfgangskirche Die ersten Hl. Messen nach der Wiedererlaubnis haben sich gut eingespielt, die notwendigen Einschränkungen und Regelungen wurden von Ihnen größtenteils angenommen. Danke an Sie und den vielen Ordnern bei jeder Messe. Unser Pfarrer Alois Möstl bezeichnete sie warmherzig als unsere Corona-Engel. Es wird weiterhin Ordner geben. Alle Regeln vom letzten Pfarrbrief gelten auch fortan.

Neu ist: Die Opferkörbchen stehen künftig gleich beim Eingang in der Nähe der Desinfektionsspender, nicht mehr beim Ausgang.

Ab Pfingstsonntag sollen wieder Lektoren zum Einsatz kommen, dazu jeweils zwei Ministranten, die sich ja auch schon freuen, mitfeiern zu können. Auch der musikalische Teil soll ab Pfingsten um eine kleine Stufe weiter ausgebaut werden.

Nebenkirche St. Theresia Die vorsichtige Öffnung der Hl. Messen für alle mitsamt den Hygienevorschriften bedeutet einen enormen Aufwand. Wir werden die Theresienkirche ab Pfingstsonntag (31. Mai 2020) für die 10.00 Uhr-Messe und dann auch für alle weiteren Tage öffnen, da wir den umfangreichen Sicherheitsplan bis dorthin auch für die Theresienkirche fertig gestellt haben. Dieser muss eingehalten werden, ebenso ist den Ordnern auch dort unbedingt Folge zu leisten.

Pfarrheim St. Wolfgang Das Pfarrheim bleibt vorläufig weiterhin für alle geschlossen.