Kulturforum: Ein Historiker spricht am 10. Mai über die Auferstehung Jesu

Dr. Jürgen Spieß: „Die Auferstehung von Jesus Christus aus der Sicht eines Historikers"

Die Auferstehung von Jesus Christus ist der Grund des christlichen Glaubens (1. Kor 15,14) und der christlichen Hoffnung (1. Petr 1,3). Aber welche Quellen und Zeugnisse gibt es für die Auferstehung von Jesus? Hatten die Autoren des Neuen Testaments überhaupt ein Interesse an historischen Fragen? Alle dieser Fragen werden auf ebenso wissenschaftlicher wie verständlicher Ebene beantwortet: Die Auferstehung Jesu ist nach der historischen Überlieferung sehr gut bezeugt.

Dr. Jürgen Spieß, Althistoriker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg,  beschäftigt sich in historischer Perspektive mit den Indizien, die im Neuen Testament auf die Auferstehung Christi weisen, und mit der Reaktion der Jünger auf das Geschehen in Jerusalem.

Ein guter Anlass, das Neue Testament und die Auferstehung Christi aus der Sichtweise eines Historikers zu betrachten. Uns erwartet

am 10. Mai 19h40 im Pfarrheim ein spannender und perspektivenreicher Vortrag, zu dem herzlich eingeladen wird.

30 Jahre Ministrantenmütter - Rückblick

Am 2. Wochenende im November trafen sich die „Ministrantenmütter“ unserer Pfarrei zum 30. Mal zu einem Gedankenaustausch, diesmal im Haus Werdenfels.

Unter der bewährten Leitung von Martha Tezzele wurde auf die vergangenen Jahre Rückblick gehalten. Viele Anekdoten, teils heiter, teils besinnlich aus 30 Jahren Ministrantengeschichte und einem reichen Erfahrungsschatz ließen keine Langeweile aufkommen. Als aktuelles Thema wurde über das Thema „Mutter“ anhand der Zeichnung von Albrecht Dürer meditiert. Martha Tezzele vermittelte interessante Einblicke über Dürers Mutter und das Leben von Frauen in der damaligen Zeit.

Bei sonnigem Herbstwetter blieb auch noch Zeit für eine erholsame Herbstwanderung in der Umgebung von Werdenfels. Als kleines Problem zeigt sich lediglich, dass aus einigen „Ministrantenmüttern“ mittlerweile „Ministrantengroßmütter“ geworden sind. Die Gruppe würde sich über junge Ministrantenmütter, die am Erfahrungsaustausch teilnehmen wollen, sehr freuen.

Der Termin für 2012 wurde auf den 17./18. November 2012 festgelegt. 

Interessentinnen melden sich bitte bei Frau Tezzele, Tel. 91162.

Ehejubilare

Am Sonntag, 23. September 2012 feiern wir wieder den festlichen Dankgottesdienst der Ehejubilare um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche.

Alle Ehepaare, die heuer 5, 10, 15 … 50, 55 usw. Jahre verheiratet sind, laden wir dazu herzlich ein. Im Anschluss an die Hl. Messe findet ein kleiner Empfang im Pfarrheim statt. Jedes Ehepaar wird dabei eine Urkunde erhalten. Um planen zu können, bitten wir Sie im rechtzeitige Anmeldung im Pfarrbüro (Tel. 97088).

Der Kinder- und Jugendchor und die Flötengruppen suchen Nachwuchs

Hast du Freude am Singen und Musizieren? Möchtest du aktiv an den Gottesdiensten teilnehmen?
Dann schau doch mal bei und im Kinder- und Jugendchor oder in der Flötengruppe vorbei!
Wir üben gemeinsam kirchliche und weltliche Lieder, werden stimmlich und musikalisch ausgebildet
und haben nach den Proben noch Spaß beim Spielen.

Chorproben finden jeden Freitag von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Pfarrheim (Bücherei) statt.
Die Flötengruppen (Anfänger und Fortgeschrittene) üben nach Absprache.

Kontakt:  Thomas Engler

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Neue Leitung des Christlichen Frauen- und Mütterverein

Am 11. Januar 2012 wurde bei der Jahreshauptversammlung die bisherige Vorsitzende Martha Tezzele nach 22 Jahren Vorstandschaft verabschiedet. Frau Tezzele meinte, dass es nun an der Zeit sei, die Leitung in jüngere Hände zu geben. Das Amt habe ihr viel Freude bereitet, aber auch Kraft und Energie gekostet. Geistlicher Beirat Stadtdekan Alois Möstl bedankte sich bei ihr mit warmen Worten für ihr selbstloses Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit mit einem Strauß von 22 Rosen.

Foto: Wechsel in der Leitung des Frauen- und MüttervereinsNeugewählt wurde als erste Vorsitzende Ursula Reitmeier. Der erweiterte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Ursula Tezzele und Margit Frimberger als Schriftführerinnen, Gerlinde Hillebrand als Kassenwart, Helga Antesberger und Bettina Gabler. Prälat Möstl gratulierte dem neuen Team und wünschte sich eine gute Hand bei der Leitung des größten Verbandes der Pfarrei, der über 250 Mitglieder zählt.

Der Verein, der kürzlich sein 85-jähriges Bestehen feierte, bietet verschiedene Veranstaltungen mit religiösen, kirchlichen, caritativen, sozialen und kulturellen Themen an. Die Erlöse aus vielfältigen Aktionen (z.B. Oster- und Weihnachtsbasar mit Flohmarkt) betrugen in den letzten 22 Jahren immerhin fast 100.000 €, alles wurde der Pfarrei, sozialen Einrichtungen und in die Mission weitergeleitet.

Am 15. Februar findet die Faschingsfeier mit Sketchen und Tänzen statt. Das gesamte Jahresprogramm liegt in der Pfarrkirche auf und kann auch auf der Homepage der Pfarrei eingesehen werden.

Einmal im Monat treffen sich die Frauen zum Stammtisch im Pfarrheim. Wer gerne Mitglied werden möchte, wende sich an die Pfarrei St. Wolfgang.

Wechsel in der Leitung des Frauen- und Müttervereins

Bei der Jahreshauptversammlung des Frauen- und Müttervereins am 11. Januar 2012 legte Martha Tezzele nach 22 Jahren ihren Vorsitz nieder. Sie meinte, dass sie sehr gern den großen Frauenverband leitete, doch sei es an der Zeit, zumal sich eine Nachfolgerin bereit erklärte, das Amt, das viel Freude, aber auch Kraft und Energie koste, in jüngere Hände zu legen.

Pfarrer Möstl, der geistliche Beirat, nannte den Wechsel ein einschneidendes Ereignis in der 86-jährigen Geschichte des Verbandes und dankte Frau Martha Tezzele für ihre großartigen Leistungen, die auch der Pfarrei zugutegekommen sind und überreichte 22 Rosen, eine für jedes Jahr.  Bei der Neuwahl wurde Ursula Reitmeier einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt, zu ihrer Vertretung wurde ein Kreis, bestehend aus Ursula Tezzele, Margit Frimberger, Gerlinde Hillebrand, Helga Antesberger und Bettina Gabler, bestimmt.

Herzlichen Glückwunsch!

Schuldenschnitt

Ratlosigkeit macht sich breit. Was soll man den Enkelkindern bloß schenken? Kennen wir überhaupt ihre Wünsche? Die Drei Könige jedenfalls schenkten keine Strampelhöschen, sondern Luxusartikel, als kämen sie auf Staatsbesuch. Was aber könnte das nackte Christkind mit dem Gold und mit dem Luxusparfüm Weihrauch anfangen? Bei solchen Preziosen im Stall denkt man unwillkürlich an Gott, Gold und Geld.

Gold hat in den letzten Monaten eine steile Karriere hinter sich. Der Preis ist enorm geklettert. Gleichzeitig hat man uns alle inzwischen zu Finanzexperten gemacht. Wir wissen, was ein Rettungsschirm ist, kennen alle Nachteile von Euro-Bonds und wissen, was Staatsbankrott bedeutet. Begriffe, von denen wir vor einem Jahr noch keine Ahnung hatten. In den Nachrichten vernehmen wir von unvorstellbaren Billionen, es geht inzwischen nicht mehr nur um Milliarden. Es hat den Anschein, Geld regiert und rettet letztendlich die Welt.

Wir feiern Weihnachten. Was bringen wir dem Jesuskind mit? Jesus zeigt sich als der wunderbar freigiebige und ewigreiche Gott. Er kam an Weihnachten einfach umsonst zu uns, weil die Welt gewissermaßen am Rand der Zahlungsunfähigkeit stand.

„Welt ging verloren, Christ ward geboren, freue dich, o Christenheit“, singen wir. Am Ende kann uns nur noch dieser Schuldenschnitt helfen. Er kommt und schenkt sich, auch wenn wir hoch verschuldet sind. Er gewährte aber nicht nur einen großzügigen Schuldenerlass von oben, sondern sein Preis war unendlich hoch: sein eigenes Leben am Kreuz. Welch heiliger Tausch vollzieht sich an diesem Fest! Gut, dass wir nicht unter die gestrengen Augen einer Rating-Agentur geraten, sondern in den barmherzigen Lichtblick des Gottessohnes. Er schenkt uns Ansehen und Würde, auch wenn wir eigentlich nicht kreditwürdig sind.

Zwei junge Priester kommen nach St. Wolfgang; neue Praktikantin

Wir freuen uns sehr, dass ab Mitte September 2011 wieder zwei junge Priester der Pfarrei St. Wolfgang zugeteilt sind. Wir stellen sie Ihnen kurz vor:

Der neue Kaplan Dominik Mitterer
wurde 1983 geboren, er ist aufgewachsen unweit von Amberg in der Herzogsstadt Sulzbach-Rosenberg. Dort hat er die Pestalozzi-Grundschule und das Herzog-Christian-August-Gymnasium besucht. Im Jahr 2002 beendete er seine Schullaufbahn mit dem Abitur. Anschließend trat er in das Priesterseminar Regensburg ein. Mit Ende seines Studiums der Theologie an der Universität Regensburg begann er im September 2007 sein einjähriges Pastoralpraktikum in Hl. Dreifaltigkeit, Amberg. Nach Abschluss des Pastoralkurses wurde er vom Hwst. H. Bischof Gerhard Ludwig 2008 im Hohen Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Seine erste Kaplanstelle war für drei Jahre in Amberg - St. Georg. Nun kann er hier bei uns in St. Wolfgang seinen Dienst als Kaplan tun. Wir heißen ihn herzlich willkommen und freuen uns auf viele nette Begegnungen mit ihm. Kaplan Dominik Mitterer wird sich am 10./11. September bei allen Gottesdiensten vorstellen.

Der neue Pfarrvikar Andreas Ring
ist 1977 geboren und stammt aus Oberwinkling bei Bogen. Nach dem Praktikum in Ergoldsbach wurde er 2006 im Hohen Dom zu Regensburg zum Priester geweiht und war dann für vier Jahre Kaplan in Mainburg, das letzte Jahr half der Priester Andreas Ring in der Pfarrei Herz-Marien in Regensburg mit. Nun ist er (als Nachfolger von Pfarrer Winfried Larisch) ab September 2011 uns zugeteilt zur Mithilfe bei den hl. Messen. Pfarrvikar Ring studiert im Fachgebiet Fundamentaltheologie an der Universität Regensburg und bereitet sich dabei auf seine Promotion vor. Wir wünschen ihm ein gutes Eingewöhnen und viele Kontakte mit den Pfarrangehörigen.

 
Neue Praktikantin
Frau Monika Zeitler stammt aus Mitterteich und ist hauptamtlich im Bischöflichen Ordinariat beschäftigt. Sie wird ab September bei uns ihr Praktikum als berufsbegleitende Maßnahme in Teilzeit leisten, da sie sich gleichzeitig auf den Beruf einer Pastoralreferentin vorbereitet. Wir wünschen Frau Zeitler viele gute Erfahrungen bei uns.